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insbesondere natürlich negative Befürchtungen ein
Hindernis dafür sind, Entscheidungen zu treffen, sehen
wir uns diesmal an, wie Sie mit Ihren unguten Spekulationen
arbeiten können.
Viele
Menschen verdrängen es leider, wenn sie eher schwarz
sehen, oder schelten sich manchmal sogar regelrecht dafür:
"Andere stellen sich doch auch nicht so an!",
"Warum muss ich immer so negativ sein?", "Wenn
ich nur mutiger wäre!".
Dass
man sich vor einer Entscheidung Gedanken macht und sich
insbesondere mit den eigenen Befürchtungen und Ängsten
auseinander setzt, ist jedoch ein sehr guter und hilfreicher
Zug! Denn:
o Sie
haben dadurch die Möglichkeit, angenommene oder tatsächliche
Hindernisse oder Wermutstropfen wahrzunehmen und in Ihre
Entscheidung konstruktiv einzubeziehen,
o Sie
nehmen sich selbst und die anstehende Entscheidung ernst,
o Sie
stellen durch eine intensive Auseinandersetzung auch sicherer,
dass Sie hinter der Entscheidung (wie immer sie auch ausfällt!)
stehen können.
Und
das "hinter Entscheidungen (und damit hinter sich selbst)
stehen" ist ein wesentlicher Aspekt für Entscheidungsfreude
und Entscheidungsfähigkeit. Zumal es immer wieder
in Ihrem Leben Entscheidungen geben wird, die Sie im Rückblick
als nicht so gut oder sogar als Fehler werten werden.
Im vorherigen Tipp
sind wir darauf eingegangen, wie wichtig es ist, Annahmen
ausgewogen zu treffen (mögliche positive, neutrale
und negative Spekulationen), diese als Annahme zu erkennen
(und nicht als Realität!) und auch mit diesen Befürchtungen
und Überlegungen umzugehen.
Konstruktiv damit umzugehen heißt:
- Schreiben
Sie sich Ihre Spekulationen, insbesondere die negativen
Befürchtungen, immer auf und konkretisieren Sie, was
genau Sie damit meinen.
- Denken
Sie diese Annahme dann konsequent weiter: Was würde
das genau bedeuten? Wer wäre noch betroffen? Was könnte
sonst noch passieren? Was würde schlimmstenfalls eintreten?
- Wie
würde ich mit diesen (einzelnen) Konsequenzen umgehen,
wenn sie tatsächlich eintreten würden?
- Und
natürlich vor allen Dingen auch: Was könnte ich
im Vorfeld tun, um diese Konsequenz abzuschwächen oder
ganz zu vermeiden?
Wir können nicht oft genug betonen, wie wichtig es
ist, dass Sie diese Fragen wirklich konkretisieren. Also
sich selbst nicht mit oberflächlichen Gedanken und
Argumenten abspeisen, sondern sich selbst wirklich in die
Pflicht nehmen: Was heißt das GENAU für mich?
Wie würde ich KONKRET vorgehen? Was brauche ich an
weiteren Informationen bzw. wer könnte mir dabei helfen,
xy zu klären oder in den Griff zu bekommen?
Fragen
Sie sich immer auch: Was ist das kleinere Übel? Und:
Was ist die Konsequenz, wenn ich in der aktuellen Situation
verharre?
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