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Für
manche rasen die Tage, Wochen und Monate regelrecht vorbei.
Dabei wollten sie doch eigentlich dieses und jenes endlich
erledigen und unbedingt mal wieder pro-aktiv ihr Business
vorantreiben ...
Na,
kommt Ihnen das bekannt vor?
Mir
selbst ehrlich gesagt auch. Je mehr einen der normale Alltag
auf Trab hält, desto reaktiver wird man: Manchmal bleibt
für bestimmte Dinge schlichtweg keine Zeit übrig.
Und wenn sich die Lage dann mal entspannt, braucht man oft
erstmal etwas Ruhe und Entspannung.
Das
geht dann meist zu Lasten der Kreativität und der strategische
Planung für Ihr Business. Dabei brauchen Sie gar nicht
viel Zeit dafür:
1. Rückschau und Zukunft: Was möchten Sie erreichen?
Nehmen
Sie sich mal zwei, drei Stunden, um sich ganz in Ruhe mit
Rückschau ( Bilanz
ziehen: Wo stehe ich mit meinem Business) und
Zielen zu befassen. Wenn das während der Woche nicht
geht, dann investieren Sie einen Samstagnachmittag dafür:
Und sehen Sie das nicht als Arbeit an, sondern freuen Sie
sich darüber, dass Sie innehalten, um den Stand der
Dinge zu überblicken und zu prüfen, ob Sie sich
auf Ihre Ziele zubewegen (wenn Sie früher schon Ziele
festgelegt haben), oder um sich neue Ziele zu stecken.
Achten
Sie darauf, kurz-, mittel- und langfristige Ziele festzulegen.
Manchmal
führen aktuelle Gegebenheiten dazu, dass man eine Schleife
machen muss, bevor man das Ziel weiterverfolgen kann. So
haben Sie vielleicht Lust darauf, ein neues Angebot zu entwickeln
oder sich nach anderen Produkten umzusehen, aber momentan
hat Geldverdienen einfach erste Priorität.
2.
Überprüfen Sie die Motivation hinter Ihren Zielen.
Die
Motivation ist immer wichtig, denn sie ist Ihr stärkster
Antreiber.
- WARUM
wollen Sie etwas erreichen?
- Wollen
Sie das wirklich (und sind Sie bereit, dafür auch Einsatz
zu bringen)?
- Was
erwarten Sie sich davon?
- Ist
das Ziel für Ihre Erwartungen auch das richtige?
Eine starke Motivation hilft Ihnen, auch dann dranzubleiben,
wenn Ihnen die Ausdauer fehlt. Viele Ziele brauchen einen
längeren Atem und nicht alles bringt unmittelbare Resultate
und Erfolge. Sich den Beweggrund für das Ziel und den
(langfristigen) Lohn für das eigene Engagement vor
Augen zu halten, gibt Antrieb.
3.
Prüfen Sie Ihre Ziele auf Machbarkeit und darauf, wie
realistisch sie sind.
Manchmal
nimmt man sich zu viel vor oder hat unrealistische Vorstellungen.
Eine Sache, mit der ich oft konfrontiert werde, ist, dass
Selbstständige ein Buch veröffentlichen möchten,
weil sie sich davon Expertenstatus, volle Auftragsbücher,
Medieninteresse und viel Geld erhoffen.
Dabei
haben viele keine Erfahrung mit dem Schreiben oder sogar
eine Abneigung dagegen bzw. im Alltag "eigentlich"
eh schon keine Zeit, um nebenbei auch noch ein Buch zu konzipieren,
zu realisieren und einen Verlag zu finden. Und: Die Erwartungen
sind zwar grundsätzlich richtig, aber nicht in dem
von vielen erwarteten und erwünschten Ausmaß.
4.
"Brechen" Sie die Ziele "herunter".
Jedes
große Ziel muss in kleinere und konkrete Teilziele
aufgesplittet werden. Egal ob Sie gerne "in 5 Jahren
ein deutschlandweit bekannter Experte sein" oder "500
000 Euro Umsatz erzielen" oder Ihre Geschäftsidee
per Franchise vermarkten möchten ... für all das
heißt es, Zwischenschritte zu finden, denn man kommt
einfach nicht von Null auf 100. Zu große und abstrakte
Ziele lassen sich schwer anpacken und frustrieren nur.
Machbare
Teilziele hingegen geben Ihnen genau den Weg vor, Sie wissen,
wo Sie ansetzen müssen, damit Sie möglichst direkt
und zügig auf Ihr Ziel zugehen ... und damit Sie auch
jederzeit Kurskorrekturen vornehmen können.
Außerdem
ist es großartig, wenn Sie Ihre Teilziele erreicht
haben: SIE haben es möglich gemacht und SIE sind den
messbaren Schritt X bereits gegangen - und haben dann den
nächsten Teilschritt in Richtung Endziel klar im Blick.
5.
Fragen Sie sich jeweils: Was muss ich dafür tun, um
Ziel X zu erreichen?
Hier
wird's konkret. Vielleicht ging es Ihnen bisher auch so
wie vielen anderen Selbstständigen: Sie haben zwar
den Wunsch "Ich will erfolgreich sein und viel verdienen",
konkretisieren diesen aber nicht ausreichend, um daraus
auch ableiten zu können, was zu tun ist. Das Zielesetzen
haben Sie schon erledigt. Teil 2 der Konkretisierung ist
nun eine konkrete Handlungsanweisung für sich selbst.
Und dahin kommen Sie, wenn Sie festlegen, was passieren
muss, um dem jeweiligen Ziel näher zu kommen.
Bitte denken Sie bei Ihrer Planung an eine weitere Facette:
Beziehen Sie Ihre vorhandenen Ressourcen (Zeit, Energie,
etwaige Investoren, Unterstützer) mit ein.
6.
Erstellen Sie einen To-Do-Plan "Strategie":
Jetzt
geht es um die Zeitplanung. Legen Sie fest, was Sie ab JETZT
tun werden. Berücksichtigen Sie Ihre aktuelle Auslastung,
und wenn Sie momentan nur wenig Zeit für strategisches
Vorgehen haben, dann planen Sie nur ein paar erste kleine
Schritte ein. Aber legen Sie bereits jetzt los.
Viel zu oft verschieben Selbstständige ihre eigenen
Vorhaben auf "später, wenn ich mal Zeit habe".
Legen
Sie fest:
- was
- wie
- wann
genau Sie tun werden (also konkrete Tätigkeiten!),
um Ihr Teilziel X BIS ZUM ZEITPUNKT Y zu erledigen.
Nehmen
Sie sich lieber wenig vor, aber so, dass es auf alle Fälle
machbar ist. Dann kommen Sie tatsächlich voran, haben
ein gutes Gefühl dabei und setzen sich nicht unnötig
unter Druck.
7.
Überprüfen Sie Ihre Fortschritte in regelmäßigen
Intervallen.
Überprüfen
Sie in kurzen Abständen, was Sie tatsächlich erledigt
haben und womit Sie vielleicht im Rückstand sind. Nutzen
Sie diese Intervalle auch, um Korrekturen einzuleiten. Manchmal
stellt sich in der Praxis heraus, dass ein Vorhaben doch
nicht so zielführend ist oder dass Sie lieber etwas
anderes ausprobieren möchten. Dann tun Sie es! Aber
passen Sie Ihre neuen Vorhaben immer an Ihren To-Do-Plan
und Ihre zeitlichen und quantitativen Möglichkeiten
an.
Nehmen
Sie sich für das Überprüfen kurz-, mittel-
und langfristige Intervalle vor.
Vielleicht haben Sie einen Wochenplan erstellt und möchten
jede Woche 10 potenzielle Neukunden kontaktieren. Das sollten
Sie dann auch jeweils am Freitag für die vergangene
Woche überprüfen. Das wäre Ihr kurzfristiges
Ziel.
Mittelfristig
haben Sie einen Monatsplan, der ein größeres
Teilziel ansteuert. Der Monatsplan bezieht sich dann auf
ein größeres Teilziel. Und in Halb- oder Ganzjahres-Schritten
sind Sie schon bei größeren "milestones"
angelangt bzw. sollten es sein.
Das
TUN zählt!
Diese
Einzelschritte sind Ihnen sicher bekannt. Das ist nichts
Neues! Aber es geht um's TUN. Denn wenn Sie sich eine wirklich
sinnvolle und für Sie passende Strategie zurechtlegen
und dranbleiben, dann bringen Sie Ihr Business - und Ihren
Geschäftserfolg - unweigerlich Schritt für Schritt
deutlich nach vorne!
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