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Kommunikation: schwierige Situationen
 
 
 
Unterrubriken:
  Komm. allgemein (13) Networking/Smalltalk (5)
  schwierige Gespr. (24) Korrespondenz (7)
  Telefon (4)  
 
 
 

Vom Umgang mit Kletten Wenn Sie es mit jemandem zu tun haben, der sich ungefragt an Sie klettet - ob auf Veranstaltungen, in der Firma oder privat - dann wird das schnell zum Problem.

Hat Ihnen jemand ans Bein gepinkelt? Soetwas passiert immer wieder einmal: Jemand pinkelt Ihnen bewusst ans Bein - oder es kommt zumindest bei Ihnen so an. Und jetzt? Ignorieren? Beleidigt sein? Beim nächsten Mal zurückgeben? Erstmal Funkstille? Elefantenmäßig ins Langzeitgedächtnis packen?

Angst vor der Wahrheit? Ist Ihnen das auch schonmal so gegangen, dass Sie ein komisches Gefühl hatten oder gerne wissen wollten, woran Sie sind ... sich aber letztlich nicht zu fragen gewagt haben? - Was, wenn ich etwas erfahre, das ich nicht hören will? Wenn sich meine Befürchtungen bestätigen?

Sie werden zugetextet? In Gesprächen zugeschwallt zu werden, ist ganz schön anstrengend. Manche Leute reden ohne Punkt und Komma - und wenn die dann nicht mal Luft holen müssen, findet sich so gar keine Lücke, sich zu Wort zu melden. Und unterbrechen soll man ja auch nicht, oder?

... Sie finden den Gesprächspartner blöd Kennen Sie so Situationen, in denen Sie mit jemandem reden und denken: "So ein Schwätzer!" oder "Jetzt textet sie mich wieder zu." Vielleicht haben Sie Ihren Gesprächspartner ohnehin schon dick und Ihr inneres Urteil ist sogar noch um einiges schärfer.

Im Ton vergriffen? Wie Sie besser damit klarkommen können Wohl die meisten Menschen, sensible ganz besonders, fühlen sich überfordert und wissen sich nicht so recht zu helfen, wenn andere sich im Ton vergreifen oder harsch, unfreundlich und überzogen reagieren.

Immer wieder unterbrochen? Auch im Berufsleben kommt es vor, dass Ihnen jemand ins Wort fällt. Und je nach Situation und je nach Persönlichkeit, gehen Sie damit locker um - oder aber Sie lassen sich aus der Fassung und vom Gesprächskurs abbringen. Doch nur mit Souveränität machen Sie eine gute Figur!

Ich-Botschaften sind kein Patentrezept! Wohl einer der am häufigsten Ratschläge, wenn es um gute Kommunikation geht, ist: Ich-Botschaften statt Du-Botschaften! Natürlich ist es sehr positiv und konstruktiv, sich auf sich selbst zu besinnen und die eigene Perspektive rüberzubringen - anstatt anderen Vorwürfe zu machen und Forderungen zu stellen. Aber Ich-Botschaften sind keineswegs ein Patentrezept ...

Bei Unsicherheiten: Erwartungen klären Es kann passieren, dass man verunsichert ist: Weil man den Eindruck hat, dass etwas nicht ganz rund läuft, Chef und/oder Kollegen nicht so richtig zufrieden zu sein scheinen oder man selbst ein ungutes Gefühl hat, was die eigene Arbeit/Leistung betrifft. Wenn solche unangenehmen Gefühle und Gedanken auftauchen, sollten Sie sie auf keinen Fall übergehen.

Eigene Wünsche äußern: besser als Rückzug & Co. Wenn man unter Druck gerät, sich unwohl fühlt oder mit etwas Unangenehmen konfrontiert wird, ist die Neigung sehr groß, sich entweder zurückzuziehen bzw. oberflächlich so zu tun, als ob alles in Ordnung wäre. Oder mehr oder weniger aggressiv zu reagieren, mit Worten oder durch die Körpersprache. Ein nicht besonders hilfreiches Verhalten ...

"Wenn ich nur schlagfertiger wäre!" Meistens geht es hier um Situationen, in denen man sich unfair behandelt fühlt. Doch warum denken so viele, dass Schlagfertigkeit der einzige und damit absolut erstrebenswerte Weg ist, um mit solchen Situationen besser klarzukommen?
 

 
 
Sie möchten stets souverän (re)agieren?
Dann ist Ihnen nicht mit Standardantworten und Floskeln gedient, sondern es geht darum, ein festes Fundament zu schaffen und in kniffligen Situationen handlungsfähig zu bleiben: unser Buch "Das 1 x 1 der Schlagfertigkeit"
 
 

 
Fehler, Tratsch, Kritik:

Da kritisiert einer alles! Es gibt Menschen, die kritisieren an allem herum. Entweder es ist von vornherein etwas nie gut genug oder sie finden mit einigem Suchen ganz sicher ein Haar in der Suppe. Doch was steckt dahinter und wie können Sie damit gut umgehen?

Wie Sie mit Fehlern, Tratsch und Kritik umgehen können "Wo Menschen sind, da menschelt’s", heißt ein Spruch. Wenn es Probleme gibt, stellt sich häufig raus, dass der eigentliche Inhalt leicht zu lösen wäre. Wenn man nicht menschlich aneinander krachen würde.

Konstruktiv mit Kritik umgehen Tipps, wie Sie sich in brenzligen Situationen verhalten und Kritik als das nehmen können, was sie sein sollte: eine Anregung zum Weiterkommen.

Kurztipp: Fragen statt eigenes Statement abgeben Wenn jemand etwas sagt oder macht, was ihnen selbst nicht in den Kram passt oder was sie einfach nicht nachvollziehen können, tendieren viele Leute dazu, die Sache schnell (und manchmal auch lautstark) zu kommentieren - meistens negativ und verurteilend.

Kurztipp: Nervige Aussagen "entpersönlichen" Während eines Vortrages habe ich zufällig eine sehr effektive Möglichkeit entdeckt, mich durch unangenehme oder richtig nervige Statements nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.
 

 
  Steht Ihnen ein Mitarbeitergespräch bevor?
  Manchmal hat man ganz schön Bammel vor einem Mitarbeitergespräch: weil man negatives Feedback befürchtet, weil erwartet wird, dass man reflektiert über sich erzählt oder eigene Ziele benennt - oder aber weil man etwas Bestimmtes erreichen möchte (mehr Verantwortung oder eine Gehaltserhöhung.
  Dann ist Coaching eine gute Unterstützung!
Wir sorgen dafür, dass Sie sicher und gut vorbereitet ins Gespräch gehen.
 
 

 
Wenn der andere schweigt: 7 Tipps, wie Sie damit umgehen können
Wenn es brenzlig wird, in Auseinandersetzungen oder bei Kritik, zeigen manche Menschen ein Verhalten, das es den anderen sehr schwer macht: Sie gehen in den "inneren Widerstand", ziehen sich in sich zurück, schweigen demonstrativ und verweigern den Dialog.

Sich entschuldigen "Sorry seems to be the hardest word" - Elton John hat Recht. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie schwer vielen Leuten eine aufrichtige Entschuldigung über die Lippen kommt?

Kurztipp: unbedachte Äußerungen nicht im Raum stehenlassen Wohl jedem ist es schon passiert: Da rutscht einem eine Bemerkung raus, die "eigentlich" gar nicht so gemeint war oder die man lieber ganz für sich hätte behalten sollen/wollen. Man möchte sich selbst in den Hintern beißen, bereut sehr, was man da von sich gegeben hat, und möchte es gerne zurücknehmen. Aber zu spät!

Unleidig durch Stress Schon mal andere angeschnauzt, weil Sie selbst im Stress sind? Hinten und vorne nicht wissen, wie Sie alles unter einen Hut bringen sollen, überhaupt nicht ausgeglichen sind – und jetzt schwappt das auch noch auf Ihr privates Umfeld über?

Kurztipp: Bei Ärger und Wut -> Rückmeldung aufschieben Vielleicht geht es Ihnen auch so: Wenn Ihnen beispielsweise etwas zu Ohren kommt, worüber Sie sich ärgern, oder eine unfreundliche E-Mail erhalten usw., verspüren Sie einen starken Impuls, sofort aktiv zu werden und die Sache klarzustellen. Doch leider behindern starke Emotionen das klare und logische Denkvermögen ...

Kurztipp: Nachfragen statt rechthaberisch sein Wohl jeder kennt das: Da bekommt man etwas zu hören, was man für sachlich falsch oder einfach total daneben hält. In solchen Situationen ist die Tendenz sehr groß, dagegenzuhalten und mit der eigenen Meinung zu kontern, ja sich richtiggehend dafür ins Zeug zu legen, um dem anderen aufzuzeigen, dass er falsch liegt.

Kurztipp: Die eigene Stimmung ansprechen Wohl jeder hat ab und zu einen schlechten Tag oder ist mit dem falschen Fuß aufgestanden. Dann ist es meiner Erfahrung nach am hilfreichsten und besten für alle Beteiligten, die eigene Notlage anzusprechen und das Umfeld (sowohl in der Arbeit als auch privat) wissen zu lassen, dass man gerade nicht auf der Höhe ist.

Kurztipp: Andere informieren, wenn etwas Besonderes los ist Auch wenn es verständlich und nachvollziehbar ist, dass man unangenehme oder einem selbst peinliche Themen so lange wie möglich verbergen und für sich behalten möchte - obwohl andere davon betroffen sind und man deshalb "eigentlich" etwas sagen müsste: Das ist ein fast todsicherer Weg, um andere vor den Kopf zu stoßen und sich ins Abseits zu drängen.

 

 

Achtung: Unsere Texte dürfen nur mit unserer schriftlichen Genehmigung verwendet werden!

   
   
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