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Vom
Umgang mit Kletten Wenn Sie es mit jemandem zu
tun haben, der sich ungefragt an Sie klettet - ob auf Veranstaltungen,
in der Firma oder privat - dann wird das schnell zum Problem.
Hat
Ihnen jemand ans Bein gepinkelt? Soetwas passiert
immer wieder einmal: Jemand pinkelt Ihnen bewusst ans Bein
- oder es kommt zumindest bei Ihnen so an. Und jetzt? Ignorieren?
Beleidigt sein? Beim nächsten Mal zurückgeben?
Erstmal Funkstille? Elefantenmäßig ins Langzeitgedächtnis
packen?
Angst
vor der Wahrheit? Ist Ihnen das auch schonmal
so gegangen, dass Sie ein komisches Gefühl hatten oder
gerne wissen wollten, woran Sie sind ... sich aber letztlich
nicht zu fragen gewagt haben? - Was, wenn ich etwas erfahre,
das ich nicht hören will? Wenn sich meine Befürchtungen
bestätigen?
Sie
werden zugetextet? In Gesprächen zugeschwallt
zu werden, ist ganz schön anstrengend. Manche Leute
reden ohne Punkt und Komma - und wenn die dann nicht mal
Luft holen müssen, findet sich so gar keine Lücke,
sich zu Wort zu melden. Und unterbrechen soll man ja auch
nicht, oder?
...
Sie finden den Gesprächspartner blöd
Kennen Sie so Situationen, in denen Sie mit jemandem reden
und denken: "So ein Schwätzer!" oder "Jetzt
textet sie mich wieder zu." Vielleicht haben Sie Ihren
Gesprächspartner ohnehin schon dick und Ihr inneres
Urteil ist sogar noch um einiges schärfer.
Im
Ton vergriffen? Wie Sie besser damit klarkommen können
Wohl die meisten Menschen, sensible ganz besonders,
fühlen sich überfordert und wissen sich nicht
so recht zu helfen, wenn andere sich im Ton vergreifen oder
harsch, unfreundlich und überzogen reagieren.
Immer
wieder unterbrochen? Auch im Berufsleben kommt
es vor, dass Ihnen jemand ins Wort fällt. Und je nach
Situation und je nach Persönlichkeit, gehen Sie damit
locker um - oder aber Sie lassen sich aus der Fassung und
vom Gesprächskurs abbringen. Doch nur mit Souveränität
machen Sie eine gute Figur!
Ich-Botschaften
sind kein Patentrezept! Wohl einer der am häufigsten
Ratschläge, wenn es um gute Kommunikation geht, ist:
Ich-Botschaften statt Du-Botschaften! Natürlich ist
es sehr positiv und konstruktiv, sich auf sich selbst zu
besinnen und die eigene Perspektive rüberzubringen
- anstatt anderen Vorwürfe zu machen und Forderungen
zu stellen. Aber Ich-Botschaften sind keineswegs ein Patentrezept
...
Bei
Unsicherheiten: Erwartungen klären Es kann
passieren, dass man verunsichert ist: Weil man den Eindruck
hat, dass etwas nicht ganz rund läuft, Chef und/oder
Kollegen nicht so richtig zufrieden zu sein scheinen oder
man selbst ein ungutes Gefühl hat, was die eigene Arbeit/Leistung
betrifft. Wenn solche unangenehmen Gefühle und Gedanken
auftauchen, sollten Sie sie auf keinen Fall übergehen.
Eigene
Wünsche äußern: besser als Rückzug
& Co. Wenn
man unter Druck gerät, sich unwohl fühlt oder
mit etwas Unangenehmen konfrontiert wird, ist die Neigung
sehr groß, sich entweder zurückzuziehen bzw.
oberflächlich so zu tun, als ob alles in Ordnung wäre.
Oder mehr oder weniger aggressiv zu reagieren, mit Worten
oder durch die Körpersprache. Ein nicht besonders hilfreiches
Verhalten ...
"Wenn
ich nur schlagfertiger wäre!" Meistens
geht es hier um Situationen, in denen man sich unfair behandelt
fühlt. Doch warum denken so viele, dass Schlagfertigkeit
der einzige und damit absolut erstrebenswerte Weg ist, um
mit solchen Situationen besser klarzukommen?
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