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Wasser
ist für unser Überleben und die Funktionen des
menschlichen Organismus unentbehrlich. Das zeigt schon die
Tatsache, dass der Mensch nur wenige Tage ohne Wasser überleben
kann.
Und
doch trinken die meisten Leute bei weitem nicht genug Wasser.
Wohlgemerkt: Es geht um Wasser idealerweise ohne
Kohlensäure (die trägt nämlich zur Übersäuerung
des Körpers bei) nicht um irgendeine Flüssigkeit.
Denn sehr viele Getränke vor allem Kaffee und
Schwarztee sind harntreibend und entziehen dem Körper
sogar Wasser!
Hier
ein paar Beispiele dafür, was Sie davon haben, wenn
Sie die empfohlenen zwei bis drei Liter Wasser pro Tag trinken:
Bessere
Konzentration
Wenn
wir zu wenig Wasser trinken, sinkt der Blutdruck und wird
das Blut dickflüssiger und transportiert weniger Sauerstoff.
Da das Gehirn für das optimale Funktionieren viel Sauerstoff
benötigt, wirkt sich der Flüssigkeitsmangel schnell
und massiv auf die Gehirnfunktionen aus.
Bei
Konzentrationsschwierigkeiten reicht es oft, ein Glas Wasser
zu trinken, um eine deutliche Verbesserung zu spüren.
Besser
denken
Wasser
ist mit seiner ausgesprochen guten elektrischen Leitfähigkeit
von fundamentaler Bedeutung für alle elektrischen und
chemischen Vorgänge im Gehirn und im Nervensystem.
Die Vermittlung von Informationen zwischen Gehirn und Organen
ist auf die Anwesenheit von genügend Wasser angewiesen.
Insgesamt
leistungsfähiger
Aufgrund
der gedrosselten Sauerstoffzufuhr werden alle Funktionen
im Organismus heruntergefahren,
d. h. die Zellaktivitäten sind herabgesetzt und es
wird weniger Energie freigesetzt. Schlappheit, Müdigkeit
und Gereiztheit, vor allem wenn man unter Druck steht und
viel zu tun hat, sind die Folge. Wenn Sie sich ausreichend
Wasser gönnen, können die Stoffwechselprozesse
besser ablaufen und wird mehr Energie freigesetzt, von der
Sie profitieren. Gerade in stressigen Zeiten ist es wichtig,
viel zu trinken. Denn die physiologischen Prozesse, die
durch Stress ausgelöst werden, greifen die Wasserreserven
stark an.
Bessere
Verdauung
Viele
Leute leiden unter Verdauungsproblemen und Sodbrennen. Wasser
ist maßgeblich am gesamten Verdauungsprozess und an
der Bildung einer gesunden Magenschleimhaut beteiligt. Da
der Organismus mit dem kostbaren Nass sehr gut haushalten
muss, wird der Nahrung im Dickdarm Wasser entzogen und im
Körper behalten. Wer zu wenig trinkt, leidet deshalb
nicht selten unter Verstopfung.
Stärkerer
Rücken
Rückenschmerzen,
vor allem im Lendenwirbelbereich, auf dem ja der Großteil
unseres Oberkörpers lastet, sind weit verbreitet. Die
Bandscheiben zwischen den einzelnen Wirbeln bestehen zum
Großteil aus Wasser und sind auf ständige Wasserzufuhr
angewiesen, um Ihre Federfunktion auch langfristig erfüllen
zu können.
Leichter
abnehmen
Man
hat festgestellt, dass Menschen mit Gewichtsproblemen häufig
verlernt haben, zwischen Hunger und Durst zu unterscheiden.
Sie interpretieren Durstsignale fälschlicherweise als
Hunger und essen deshalb zu viel. Gleichzeitig versäumen
sie es, genügend zu trinken, und geraten so in einen
Teufelskreis. Es ist möglich, diesen zu unterbrechen,
indem man wieder ganz bewusst zu einem Glas Wasser greift
und allmählich wieder lernt, die Körpersignale
richtig zu deuten.
Buch-Empfehlung
Wenn
Sie mehr über das Thema erfahren möchten, kann
ich Ihnen folgendes Buch sehr empfehlen:
Faridun
Batmanghelidj
Wasser
Die gesunde Lösung: Ein Umlernbuch.
VAK Verlags GmbH, 1996
Und
zum Schluss noch ein paar praktische Tipps für alle,
die mehr trinken wollen:
- Nehmen
Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. Wenn Sie bisher kaum
Wasser getrunken haben, sollten Sie mit einem halben oder
einem Liter pro Tag beginnen. Das ist viel besser und realistischer,
als gleich die drei Liter anzupeilen.
- Stellen
Sie Ihre Tagesration in Reichweite, sodass Sie sie immer
vor Augen haben und leicht drankommen. Probieren Sie aus,
was für Sie am besten ist und Sie eher zum Trinken
animiert: ein kleines oder ein großes Glas, eine Tasse
oder lieber eine Flasche? Eine gute Möglichkeit sind
Trinkflaschen für Radsportler, da Sie sie überall
hin mitnehmen können.
- Lassen
Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht auf Anhieb klappt.
Für alle neuen Gewohnheiten muss man erst mal Disziplin
und Energie aufwenden. Sie können einen Haftzettel
an Ihren PC kleben oder Ihren Wecker stellen oder Ihren
Bildschirmschoner entsprechend einstellen, um sich ans Trinken
erinnern zu lassen. Wichtig ist, dass Sie dranbleiben.
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