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Wie
viele schleppen sich mit Erkältung und Husten, Kopf-
und Gliederschmerzen oder Schüttelfrost in die Arbeit,
um ihren Pflichten nachzukommen und bloß keine Zeit
zu verlieren!
Die
Folgen dieses Verhaltens können sehr schwerwiegend
sein: für das Umfeld und die Person selbst. Viele "Büro-Epidemien"
nämlich werden auf diese Art ausgelöst und legen
nicht selten ganze Abteilungen fast lahm. Abgesehen davon,
dass Unwohlsein die Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt,
hängen einem nicht auskurierte Krankheiten lange nach
und belasten die Leistungsbilanz negativ.
"Ich
schaue nicht nur schlecht aus, es geht mir auch schlecht.
Aber ich kann unmöglich im Bett bleiben. Wer soll denn
meine Arbeit machen?!" Wer kennt solche und ähnliche
Äußerungen nicht, entweder von sich selbst oder
von Kollegen und Vorgesetzten?
Doch
wer sich krank und schlapp in die Arbeit schleppt und zum
Arbeiten zwingt, tut keinem einen Gefallen: weder sich selbst
noch den anderen.
Nehmen
Sie sich die Zeit, um Krankheiten auszukurieren und sich
zu erholen. Der Gewinn, den Sie daraus ziehen, ist enorm:
- Sie
lassen Krankheiten nicht chronisch werden
- Sie nutzen Ihre Arbeitszeit viel effektiver
- Sie vermeiden Fehler und falsche Entscheidungen
- Sie sind belastbarer und umgänglicher
- Sie lösen keine Epidemien aus
Sie
lassen Krankheiten nicht chronisch werden
Man
weiß, dass Krankheit ein nicht zu übersehendes
Signal des Körpers ist, eine Ruhepause einzulegen.
Natürlich kann man diese Zeichen einfach ignorieren.
Doch jeder, der schon einmal einen Schnupfen als lästiges
Übel abgetan und übergangen hat, weiß aus
eigener Erfahrung, wie hartnäckig die Krankheit sein
kann und wie lange man sich nicht richtig davon erholt.
Außerdem lässt eine neue Attacke häufig
nicht lange auf sich warten. Denn Unwohlsein und Krankheit
bedeuten Stress für den Organismus, und sobald äußere
Belastung und Druck ein bestimmtes Maß erreicht haben,
bricht das Leiden wieder aus.
Sie
nutzen Ihre Arbeitszeit viel effektiver
Wer
angeschlagen oder gar krank ist, hat deutlich weniger Energie
zur Verfügung als in gesundem Zustand. Selbst wenn
man nur müde und abgespannt ist, merkt man an den erzielten
Ergebnissen ganz deutlich, dass Effizienz und Leistung unter
dem normalen Niveau liegen. Die für das Funktionieren
des Immunsystems bereitgestellten Ressourcen stehen jetzt
nämlich nicht mehr für geistige Arbeit, Konzentration
und andere Tätigkeiten zur Verfügung. Wer seine
Aktivitäten zurückschraubt und sich ausruht, unterstützt
den Organismus dabei, alle Energien auf das Gesundwerden
zu konzentrieren. So nutzen Sie Ihre Arbeitszeit wesentlich
effektiver, als wenn Sie auf Sparflamme laufen und weit
unter Ihrem Niveau bleiben.
Sie
vermeiden Fehler und falsche Entscheidungen
Ist
man krank, konzentriert der Organismus seine Energiereserven
auf den Gesundungsprozess und stellt für Aufmerksamkeit,
Konzentration und andere Tätigkeiten, die jetzt keine
Priorität haben, kaum mehr Energie bereit. Deshalb
macht man mehr Fehler. Wer hat nicht schon die Erfahrung
gemacht, wie schwer einem sogar Routinetätigkeiten
fallen, wenn man sich nicht wohl fühlt? Und wie leicht
man wesentliche Dinge übersieht, überhört
oder einfach nicht mehr daran denkt.
Eine höhere Fehlerquote geht zu Lasten von Qualität
und Effizienz, da die Fehler ja wieder korrigiert werden
müssen. Schlimmstenfalls handelt es sich um Fehler
oder Fehlentscheidungen, die nicht zu revidieren sind.
Sie
sind belastbarer und umgänglicher
Wer
sich nicht gut fühlt, ist üblicherweise nicht
gerade bester Laune, besonders belastbar und geduldig. Gerade
wer an seinem Arbeitsplatz mit Menschen zu tun hat oder
gar eine Führungsposition einnimmt, ist permanent einer
hohen Anspannung ausgesetzt. Wenn man krank ist, ist die
eigene Stresstoleranz stark reduziert, sodass auch ein banaler
Anlass unangemessene Reaktionen auslösen kann oder
man sich Situationen und Aufgaben nicht gewachsen fühlt,
die man normalerweise mit links erledigt. Tun Sie sich selbst
und Ihren Kollegen und Mitarbeitern einen Gefallen und lassen
Sie es nicht so weit kommen!
Außerdem:
Belastbarkeit und Souveränität sind wichtige Karrierevoraussetzungen.
Nehmen Sie sich nicht selber Wind aus den Segeln, indem
Sie Ihre Zeit so schlecht investieren.
Sie
lösen keine Epidemien aus
"Ich
habe bloß einen Schnupfen und es ist gar nicht ansteckend!"
Wer kennt solche und ähnliche Sprüche nicht aus
eigener Erfahrung? Und Tag für Tag greift die Erkältung
um sich, breitet sich in Windeseile aus und dezimiert die
Zahl der gesunden Mitarbeiter zusehends.
Gönnen
Sie sich und auch Ihren Kollegen die wenigen Tage, die Sie
für eine Erholung brauchen! Und wenn Sie Führungskraft
sind: Gehen Sie mit gutem Beispiel voran! Und schicken Sie
Mitarbeiter nach Hause, die sich krank und matt in die Arbeit
schleppen.
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