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Mal
eine Pause einzulegen und wieder Bewegung in den Körper
zu bringen, fühlt sich nicht nur gut an, sondern lässt
Sie danach mit mehr Energie, effizienter und kreativer weiterarbeiten.
Ihre Körperfunktionen werden angeregt, Sie verändern
Ihre äußere Haltung, was sich positiv auf Ihre
innere Haltung und Ihre Psyche auswirkt - Sie werden lockerer
und können sich leichter von einseitigen Sichtweisen
lösen.
Sie
brauchen dafür nur ein paar Minuten - und je konzentrierter
Sie sind und je mehr Sie die Bewegung bewusst genießen,
umso stärker können Sie davon profitieren. Die
einfachste Möglichkeit, um bei der Sache zu bleiben,
besteht darin, sich auf die Atmung zu konzentrieren.
Hier
ein paar Übungen für zwischendurch - bitte
nur durchführen, wenn Sie keine körperlichen Beschwerden
haben, bzw. konsultieren Sie vorher Ihren Arzt/Therapeuten:
Oberkörperbeuge
nach vorne, im Sitzen
Rutschen
Sie auf Ihrem Stuhl ganz nach vorne, sodass Sie an der Kante
sitzen, und stellen Sie die Füße schulterbreit
auseinander.
Beugen
Sie sich langsam so weit wie möglich auf den Oberschenkeln
nach vorne und lassen Sie Arme und Rücken und Kopf
locker nach unten hängen. Sie können sich an den
Händen fassen und so Ihre Unterschenkel umarmen, Sie
können Ihre Hände auf Ihren Füßen auflegen
oder, wenn Sie es schaffen, die Hände unter Ihre Fußsohlen
legen.
Vorsicht:
Kein Ehrgeiz! Es geht darum, dass die Position angenehm
ist - ein leichtes Ziehen im Rücken ist in Ordnung
und tut gut, aber es sollte auf keinen Fall weh tun.
Halten
Sie die Position einige Minuten lang. Konzentrieren Sie
sich auf Ihren Rücken, stellen Sie ihn sich ganz lang
und weich vor. Atmen Sie langsam und tief und achten Sie
darauf, wie der Rücken sich allmählich dehnt.
Und dann rollen Sie ganz langsam, Wirbel für Wirbel
wieder nach oben: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Wirbelsäule
und genießen Sie die Aufwärtsbewegung.
Schulterkreisen:
nach hinten und unten
Stehen
Sie auf und stellen Sie sich bequem hin. Heben Sie Ihre
Schultern und bewegen Sie sie nach hinten und ziehen Sie
sie ganz bewusst nach unten und hinten (Sie spüren
ein leichtes Ziehen im Brustbereich) - Sie können die
Arme entweder locker hängen lassen oder die Ellbogen
beugen und die Hände auf die jeweilige Schulter legen.
Atmen
Sie bewusst und tief ein, wenn Sie die Schultern heben.
Und atmen Sie bewusst und tief aus, wenn Sie sie nach hinten
und unten bewegen. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Schulterbereich
und spüren Sie bewusst hin, wie gut dieses Nach-Hinten-Ziehen
tut.
Lange
Arme über den Kopf und wieder zurück führen
Stellen
Sie sich bequem hin und lassen Sie die Arme locker neben
Ihrem Körper hängen. Atmen Sie tief und bewusst
ein und ziehen Sie die Arme nach vorne und nach oben über
den Kopf.
Halten
Sie die Arme kurz in dieser Position (die Fingerspitzen
zeigen zur Decke und der Kopf befindet sich zwischen Ihren
Oberarmen) - und halten Sie den Atem kurz an. Dann atmen
Sie bewusst und tief aus und führen die Arme von oben
nach unten zurück, bis sie wieder locker parellel zu
Ihrem Körper hängen.
Machen
Sie das Ganze mindestens fünfmal hintereinander. Sie
werden sehen: Je intensiver Sie atmen und sich auf die Bewegung
konzentrieren, umso mehr Genuss und Entspannung bekommen
Sie. Um die Konzentration zu verstärken, können
Sie die Augen schließen.
Am allerbesten
ist es, wenn Sie die Übungen an der frischen Luft durchführen
können (am geöffneten Fenster oder im Freien):
Der wesentliche Erfolgsfaktor ist aber der Grad Ihrer Konzentration.
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