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Umgang
mit/Ansprüche an sich selbst:
Chefs
und Kollegen sind auch nur Menschen - und machen deshalb
Fehler! Vermutlich sagen Sie jetzt etwas wie
"Ja, logisch. Das weiß ich doch!" Und Sie
haben natürlich vollkommen recht. Aber meiner Erfahrung
nach wissen wir das zwar theoretisch - im wirklichen Leben
jedoch, und ganz besonders dann, wenn jemand für uns
einfach nicht nachvollziehbare Fehler macht, vergessen wir
das viel zu leicht.
Sehr
hilfreich: eine gesunde Einstellung zu Fehlern
Perfektionismus und der Anspruch an sich selbst, bloß
keine Fehler zu machen, ziehen immensen Druck und Stress
nach sich. Immer wieder treffe ich Leute, die sich durch
überzogene Ansprüche an sich selbst enorm stressen:
Niemand verlangt oder erwartet auch nur annähernd das
von ihnen, was sie sich oft selbst abverlangen!
Kurztipp:
Bei Fehlern - das Verhalten verurteilen, nicht die ganze
Person So geht es wohl vielen: Man baut Mist,
verhält sich ungeschickt oder begeht einen Fehler -
und sofort schießen einem Urteile durch den Kopf wie
"Mein Gott, was für ein Trottel ich doch bin!".
Solche
pauschalen Verurteilungen der ganzen Person sind übertrieben,
unfair und unrealistisch.
Kurztipp:
sich selbst loben Wer mag es nicht, positives
Feedback zu bekommen und gelobt zu werden? Die gute Nachricht
ist: Man muss keinesfalls warten, bis andere Leute auf die
Idee kommen, das zu tun. Sich selbst zu loben oder ein Kompliment
auszusprechen - entweder innerlich/mental oder ruhig auch
laut - hat genauso positive und anregende Wirkungen.
Innerer
Dialog: konstruktiv mit sich selbst sprechen
Dass positiver und konstruktiver Umgangston mit anderen
Menschen hilfreicher und vielversprechender ist als Kritik
& Co., gilt wohl als Binsenweisheit. Weniger bewusst
ist vielen, dass es neben der "externen" Kommunikation
mit anderen Leuten auch eine "interne" Kommunikation
mit sich selbst gibt - und welch immense Auswirkungen es
hat, wie man mit sich selbst redet und umspringt.
Ihr
Anspruch an sich selbst
Besonders in Zusammenhang mit Themen wie Frust, innere
Kündigung, Langeweile im Job fällt immer wieder
eins auf: Betroffene lassen sich nach und nach mitreißen,
es folgen Lustlosigkeit und Resignation. So weit, so normal.
Doch die letzte Stufe ist meist die Opferhaltung. Und die
fordert ihren Tribut.
Ich
müsste extrovertierter sein! Die kommunikativen
Fähigkeiten spielen eine zentrale Rolle und tragen
wesentlich dazu bei, wie anerkannt und erfolgreich man ist.
Ruhige und eher introvertierte Menschen befürchten
oft, sich durch ihre Zurückhaltung selbst im Wege zu
stehen, und wünschen sich, mehr aus sich herauszugehen
und aktiver aufzutreten. Und das lässt sich tatsächlich
lernen und trainieren.
Sich
mit anderen vergleichen - aber richtig! (6 Tipps,
worauf Sie achten können) Auf andere zu gucken und
sich an Vorbildern zu orientieren, ist eine feine Sache.
Aber nur, wenn man es auf sinnvolle und konstruktive Art
macht, sprich keine falschen Maßstäbe anlegt
und sich deshalb übernimmt.
Sich
selbst gut behandeln "Unser größter
Kritiker sitzt in uns selbst." Die meisten Menschen
konzentrieren sich auf ihre Schwächen und auf all das,
was sie besser machen sollten/müssten, auf verpasste
Chancen und Fehler, die ihnen unterlaufen sind.
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