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Persönlichkeit: Umgang mit anderen
 
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Ein gutes Kommunikationsthema: die Arbeit Vermutlich gibt es für Sie im Prinzip diese drei Kategorien von Kollegen: diejenigen, die Sie gerne mögen; die, denen Sie ziemlich neutral gegenüberstehen und die, mit denen Sie weniger gut klarkommen oder die Sie nicht besonders mögen. Meiner Erfahrung nach wirkt es sich stark auf die eigene Motivation und Zufriedenheit in der Arbeit aus, wie gut man mit allen drei "Kollegen-Kategorien" zurechtkommt.

Ihr Image: So haben Sie Einfluss darauf, wie andere Sie sehen Wenn es theoretisch um das Thema Image geht, ist den meisten Leuten ganz klar: Natürlich sieht und beurteilt man andere auf der Grundlage dessen, was man von diesen Personen mitkriegt und wie man sie erlebt, sprich wie diese sich geben und verhalten! Wenn es um andere Menschen geht, sehen wir diesen Zusammenhang sehr deutlich und klar. Aber wir tun uns manchmal ganz schön schwer damit, wenn es um uns selber geht.

Selbstcheck: Sind Sie ein guter Kollege/eine gute Kollegin? Kollegialität ist für die meisten Menschen eine wesentliche Voraussetzung, um gerne in die Arbeit zu gehen. Doch was heißt das genau für Sie ... und wie schneiden Sie selbst ab?

Die Arbeitsatmosphäre: Tragen Sie bewusst dazu bei Ich kenne Sie natürlich nicht persönlich und weiß nicht, wie viel Wert Sie auf die zwischenmenschlichen Beziehungen legen und wie sehr Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz integriert und "zu Hause" fühlen wollen. Auch in diesem Punkt unterscheiden sich einzelne Menschen voneinander - aber alle, mit denen ich bisher zu tun hatte, räumen der Arbeitsatmosphäre einen hohen Stellenwert ein.

Schwierigkeiten mit Kollegen? Bringen Sie Licht ins Dunkel! Wenn zwischenmenschlich etwas nicht stimmt oder es gar richtige Schwierigkeiten gibt, fühlen sich wohl die meisten Menschen überfordert. Die am häufigsten verbreiteten Reaktionsweisen sind meiner Erfahrung nach, die Sache entweder vor sich selbst und anderen zu bagatellisieren und zu verdrängen und/oder mit Dritten darüber zu diskutieren. Aber all das hilft natürlich nicht wirklich weiter.

Den Kollegen etwas Gutes tun Egal, ob Sie in einer momentan eher distanzierten Umgebung arbeiten oder bereits ein tolles Verhältnis untereinander haben: Sie selbst können aktiv zu einem guten Betriebsklima beitragen und sich und Ihren Kollegen den Alltag versüßen.

Was ist denn los mit ihm/ihr? Wohl jeder hat schon Erfahrungen dieser Art gemacht: Da guckt einen jemand schief oder abschätzig an, da hört ein Kollege/hören Kollegen auf zu sprechen, wenn man auftaucht, da geht einem eine Kollegin allem Anschein nach aus dem Weg ... Es gibt hilfreiche Verhaltensweisen, um auch mit solchen Erfahrungen konstruktiv umzugehen.

Kurztipp: Erwartungen an andere überprüfen Wohl jeder hat Erwartungen an andere. Es ist sehr interessant und aufschlussreich, sich näher mit diesen Erwartungen an andere zu beschäftigen und sich auch selbst zu prüfen
 

 
  Erwartungen führen oft zu Enttäuschungen.
 

Hätten Sie von einem Kollegen erwartet, dass er sich in einer bestimmten Weise verhält? Sind Sie enttäuscht von Ihrem Vorgesetzten, dass er oder sie sich nicht für das tolle Projekt bedankt hat und fühlen sich nicht genug wertgeschätzt? Oft führen Erwartungen zu Enttäuschungen oder gar zu Frust und Konflikten. Wenn Sie Probleme mit jemandem am Arbeitsplatz haben oder Unausgesprochenes an Ihnen nagt, lassen Sie sich coachen und packen Sie's an.

 
 

  
Das Betriebsklima sind auch Sie! Das Betriebsklima rückt immer mehr an Platz eins in der Liste der wichtigsten Kriterien. Wenn das Klima stimmt, machen nicht wenige sogar Abstriche beim Gehalt.

Kurztipp: Der Schuldige der Woche Ein unterhaltsames Ventil für Stress war in unserer Abteilung früher der "Schuldige der Woche": Einer aus der Abteilung wurde gemeinschaftlich dazu bestimmt, eine Woche an allem Schuld zu sein. Das Ganze ging reihum, so dass jeder mal "dran" war. Wichtig: Alle sind mit Humor dabei!

Positive Vorurteile Vorurteile sind gemeinhin verpönt. Pauschalurteile gelten als Quatsch - nur die differenzierte Sicht bringt weiter. Alles richtig. Doch lassen Sie uns die positiven Vorurteile mal näher beleuchten. Über die spricht man nämlich so gut wie nie. Dabei sind sie hochinteressant!

Kurztipp: Den ersten Eindruck nicht festzementieren Wie jemand beim allerersten Mal auf uns zukommt, mit uns umgeht und auf uns wirkt, hinterlässt Spuren. Aber der erste Eindruck ist immer nur eine Momentaufnahme und zeigt lediglich einen kleinen Teil von jemandem - und er kann völlig trügen.

Vorschnell Partei ergreifen Die Kollegin schimpft über die Ungerechtigkeit des Chefs - und Sie schlagen sich solidarisch auf ihre Seite ... Natürlich ist niemand völlig neutral (das muss auch gar nicht sein). Sympathie und engere Beziehungen verleiten schnell dazu, dem anderen beizustehen. Doch besonders hilfreich ist das nicht - für keinen der Beteiligten.

Keine Grundsatzdiskussionen draus machen Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie oft aus einem persönlichen Anliegen eine Grundsatzdiskussion gemacht wird? Statt um die persönliche Gehaltserhöhung geht es plötzlich um die Einkommensunterschiede zwischen Mann und Frau etc.

Abgrenzen: Betriebsausflüge & Co. Um dem Teamgefühl einen Gefallen zu tun, spendiert die Firma alle zwei Wochen "Happy Hour" in der Kneipe um die Ecke, jeden Monat heißt es Kartfahren und der Betriebsausflug will auch noch gemacht werden ... Schön, wenn man Spaß daran hat, auch in der Freizeit gemeinsam was zu unternehmen. Aber was, wenn nicht?
 

 
  Ja, nein, vielleicht ...
 

Wie Sie Entscheidungen leichter treffen können, sagt Ihnen dieses Buch von Gitte Härter.

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Ihr Image wird von anderen mitbestimmt
Ihr Image ist keine einseitige und nur von Ihnen allein abhängige Sache, sondern es entsteht auch in den Köpfen (und Herzen) der anderen Menschen.

Teamwork und Hilfsbereitschaft Teamarbeit ist wunderbar - besonders, wenn man sich gegenseitig unter die Arme greift. Wenn man auf die Unterstützung anderer bauen kann und nicht allein gelassen ist. Doch leider wird hier häufig nur der "Es wird geholfen"-
Aspekt betont. Dabei ist das Thema "Hilfe" im Kollegenkreis vielschichtiger.

Mit anderen umgehen Eines der wichtigsten Dinge bei der Arbeit ist der Umgang mit anderen. Denn nur fachlich eine Menge wissen, reicht nicht. Man arbeitet nie alleine.

Gespräche, die runterziehen Leider kommt es sehr häufig vor, dass Gespräche einen sehr negativen Unterton haben. Das bedeutet nicht nur, dass man oft eine sehr einseitige und oberflächliche Sichtweise zu einem Thema kultiviert, sondern man zieht alle Beteiligten noch dazu runter. Meist sogar völlig unbemerkt.

   
 
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