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Gitte
Härter coacht Selbstständige und kleine Firmen. |
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gute Tipps, Ihre Aufgaben effektiv zu erledigen |
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von
Gitte Härter
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Jaja,
priorisieren, jaja, Dringendes und Wichtiges, jaja, Pläne
machen ... alles richtig. Aber daran hakt's ja meistens
nicht, wenn wir die Dinge nicht durchziehen.
Hier
sieben selbst erprobte Tricks und Anreize, mit denen Sie
Ihre To-Do-Liste schneller abarbeiten:
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1.
Die Bier-und-Korn-Taktik |
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Wenn
Sie kein Bier mögen, ist es die Kaffee-und-Wasser-Taktik:
Sie packen immer, und zwar wirklich immer, eine weitere klitzekleine
Aufgabe gleich mit dazu. Also wirklich BIER = normale oder
größere Sache, KORN = Mini-Sache.
Für
diese Taktik ist es besonders hilfreich, wenn Sie Ihre Aufgabenliste
detailliert führen, also Aufgaben wirklich konsequent
herunterbrechen und auch so aufschreiben. Denn dann haben
Sie jederzeit eine Menge von kleinen Aufgaben, die nur einige
Minuten dauern, parat und arbeiten so auch größere
Brocken bereits nach und nach ab. Mehr
zum Thema To-Do-Liste und herunterbrechen hier.
Positiver
Nebeneffekt: steigende Produktivität. Sie werden
schlichtweg schneller mit allem fertig.
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2.
Zusatznutzen einbauen: |
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Fragen
Sie sich vorher: Was könnte ich tun, um hier einen Zusatznutzen
einzubauen? Oft lässt sich eine weitere Sache, die damit
zusammenhängt, gleich mit erledigen oder etwas optimieren.
- Wenn
Sie eh die Steuer machen, können Sie bei der Gelegenheit
ein System etablieren, mit dem Sie die Belege besser vorsortieren
- und künftig davon profitieren.
- Wenn
Sie eh diesen Kunden anrufen, um wegen der unbezahlten Rechnung
zu fragen, können Sie bei der Gelegenheit gleich eine
neue Dienstleistung anbieten.
- Wenn
Sie eh eine Besprechung mit Kollegen X wegen dieser einen
Sache haben, könnten Sie doch gleich Kollege Y dazu
bitten und diese gemeinsame andere Angelegenheit direkt
klären und vom Tisch bringen.
Positiver
Nebeneffekt: Sie optimieren Ihre Arbeit!
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3.
Schmackhaft machen: |
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Das
ist eine Variante des "Zusatznutzens", nur hier
ist der extra Nutzen für Sie ganz persönlich bestimmt:
Machen Sie sich eine Aufgabe schmackhaft, indem Sie sich klar
machen, was Sie dabei üben und sich aneignen können.
- Sie
schieben einen unangenehmen Telefonanruf auf? Was ist Ihnen
daran so unangenehm? Was können Sie an Kommunikationsfähigkeiten
ganz gezielt dabei beachten und üben?
- Sie
müssen sich in ein neues Computersystem einarbeiten,
haben aber keine Lust, weil Sie das alte so gut kennen und
das Neue Sie ausbremst. Machen Sie sich klar, dass Sie nicht
nur viel schneller arbeitsfähig damit sein werden,
sondern dass Sie hier die Gelegenheit haben, sich neue Fähigkeiten
anzueignen, die Ihnen keiner mehr nimmt (und die Ihnen nicht
nur künftig im Arbeitsalltag helfen, sondern sich auch
auf Ihrem Lebenslauf gut machen).
Positiver
Nebeneffekt: Sie achten beim Abarbeiten Ihrer Aufgaben
immer auch darauf, sich persönlich zu entwickeln. Das
macht gerade unangenehme oder schwierige Aufgaben besonders
interessant!
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4.
Stückeln: |
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Umfangreichere
Aufgaben, für die man am Stück mehrere Stunden braucht,
bleiben oft besonders gerne liegen: Denn entweder hat man
keine Zeit oder keinen Kopf dafür, und mit Dazwischenschieben
ist meistens nichts (außer Sie brechen die Aufgabe herunter,
wie eben schon angesprochen).
Wenn
Sie eine sehr große Aufgabe zu bewältigen haben,
dann stückeln Sie die Aufgabe in machbare Zeit-Inseln.
Angenommen eine Sache braucht Ihrer Einschätzung nach
2-3 Stunden, so viel am Stück haben Sie aber nicht,
dann machen Sie 20- oder 30-Minuten-Einheiten. Planen Sie
diese fest ein und schotten Sie sich in dieser Zeit auch
wirklich ab (Voice Mail anschalten oder, wenn Sie Kollegen
haben, bitten, dass diese Ihnen für diese Zeit den
Rücken freihalten).
Meistens
sind die großen Aufgaben nicht so zeitintensiv wie
man dachte und bei konzentrierten Zeitblöcken kommen
Sie zudem viel schneller voran.
Positiver
Nebeneffekt: Große Aufgaben blockieren Sie nicht
komplett und führen damit nicht zu Aufgabenstaus.
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5.
"Der kürzeste Weg": |
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Routinierte
Einkäufer planen ihren Weg: Wenn Sie wissen, dass Sie
zum Supermarkt, zum Schuhmacher, zum Bäcker und zur Reinigung
müssen, dann werden Sie sich vorher überlegen, welchen
Weg Sie am sinnvollsten nehmen: einerseits, um effektiv alles
abzuklappern, andererseits aber auch unter Berücksichtigung
der Dinge, die Sie zu erledigen haben. Sie würden nicht
mit den frisch gereinigten Klamotten über'm Arm alle
anderen Einkäufe machen.
Im Büro
können Sie die gleiche Taktik anwenden: Nehmen Sie
sich nicht nur Ihre Liste an Aufgaben vor, sondern bündeln
Sie diese:
- Welche
Aufgaben passen zusammen?
- Welche
Aufgabe passiert besser vor der anderen (vielleicht weil
Sie Leute anrufen müssen und diese gegen Mittag wahrscheinlich
unterwegs sind)?
- Berücksichtigen
Sie auch den "Lustfaktor": Vielleicht haben Sie
ganz in der Früh noch nicht den Nerv, mit anderen Leuten
zu reden, schreiben also zuerst dieses Angebot und beantworten
jene zwei E-Mails.
- Was
können Sie "in einem Aufwasch" erledigen?
- Was
können Sie vielleicht sogar delegieren?
Ihr
Blick soll gerichtet sein auf: "Was ist der kürzeste
Weg, diese 5 oder 8 Aufgaben erledigt zu bekommen?"
Positiver
Nebeneffekt: Durch das Zusammenzurren der Aufgaben sind
Sie ganz automatisch zeiteffizienter - das schenkt Ihnen
nicht nur Zeit, sondern bringt Dynamik rein.
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Und
jetzt kommen wir noch zu zwei Zeitsparern mit Spaß-Charakter:
Den Wettbewerben mit sich selbst.
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6.
Wettbewerb 1: |
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Hier
geht es darum, dass Sie sich eine oder mehrere Aufgaben vornehmen
und schätzen, wie viel Zeit Sie realistisch dafür
brauchen werden.
Dann
ist die Aufgabe: Seien Sie schneller!
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7.
Wettbewerb 2: |
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Gerade
bei Routineaufgaben, erst recht, wenn sie ungeliebt sind,
können Sie sich Ihren eigenen Highscore einrichten: also
Ihre Bestzeiten notieren und beim nächsten Mal dann schauen,
dass Sie sich selbst "schlagen".
Beides natürlich ohne zu hektiken: Fehlerfreiheit ist
oberstes Gebot!
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