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Auch
wenn nicht so oft darüber gesprochen wird: Erfolg und
bevorstehende Karriereschritte lösen nicht nur Hochgefühle
und Triumph aus, sondern auch viele Befürchtungen und
Ängste.
Viel
hilfreicher und besser, als diese zu verdrängen, sich
dafür zu schämen oder/und sie hinter einer coolen
Fassade zu verbergen, ist, sich aktiv damit auseinander
zu setzen - und sie immer besser in den Griff zu bekommen.
Hier ein paar Anregungen, wie Sie mit den unangenehmen Gefühlen
umgehen können:
1. Bitte seien Sie realistisch und machen Sie sich klar,
dass Unsicherheiten und Ängste ganz normal sind - vor
allem, wenn Veränderungen anstehen. Sie sind nicht
der/die Einzige: Auch andere Menschen haben sie! Es liegt
keineswegs daran, dass Sie ein "Schwächling"
sind.
2. Interpretieren
Sie Unsicherheiten und Ängste ganz bewusst als das,
was sie tatsächlich sind: hilfreiche Signale, damit
Sie sich mit sich selbst und der auf Sie zukommenden Situation
intensiv beschäftigen.
3. Gehen
Sie Ihrer Stimmung auf den Grund und analysieren Sie, was
genau Ihnen unangenehme Gefühle bereitet. Vielleicht
sind es fachliche Defizite, die Ihnen im Magen liegen. Vielleicht
trauen Sie es sich doch nicht so richtig zu, bald Mitarbeiter
zu führen. Wenn Sie wissen, wovor Sie Bammel haben,
verhindern Sie, von schwammigen und abstrakten Ängsten
überwältigt zu werden. Und Sie können die
Sache konkret angehen.
4. Machen
Sie sich möglichst klar, was genau auf Sie zukommt.
Sammeln Sie Informationen und klären Sie so intensiv
und detailliert wie möglich, welche Erwartungen und
Anforderungen an Sie gestellt werden. Klare Vorstellungen
zu haben, möglichst viel zu wissen und die Zukunft
einschätzen zu können, hilft enorm dabei, sich
besser und souveräner zu fühlen.
5. Wenn
Sie Lücken und Schwächen identifiziert haben:
Werden Sie sofort aktiv und unternehmen Sie Schritte, um
besser zu werden. Fangen Sie gleich damit an, Ihre Sprachkenntnisse
aufzupeppen, wenn Sie hier Verbesserungsbedarf sehen. Suchen
Sie Unterstützung in Sachen Mitarbeiterführung,
wenn Ihre Ängste damit zu tun haben.
6. Bauen
Sie sich selbst auf und führen Sie sich Ihre Stärken
sowie Ihre bisherigen Erfolge ganz bewusst vor Augen. Machen
Sie sich selbst klar, was Sie alles auf dem Kasten haben
und inwieweit Sie über die Fähigkeiten und das
Handwerkszeug verfügen, um die Herausforderungen meistern
zu können. Machen Sie sich auch klar, dass Sie mit
diesen wachsen und - genau wie bisher - dazulernen und sich
weiterentwickeln werden.
7. Sprechen
Sie mit anderen Menschen, denen Sie vertrauen und deren
Urteil Ihnen wichtig ist, über Ihre Befürchtungen
und Unsicherheiten. Im Dialog mit anderen werden Sie einige
als irreal und absurd entlarven, möglicherweise sogar
über sich selbst lachen können. Und so mehr Zuversicht
und Energie gewinnen, um das aktiv anzupacken, wo es tatsächlich
noch hakt.
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