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"Bewegter"
Lebenslauf: aktiv damit umgehen "Wie soll
ich mich bloß bewerben, mit einem solchen Werdegang!?!"
- so fragen sich viele, die einen nicht besonders geradlinigen
Lebenslauf vorzuweisen haben. Und demoralisieren sich oft
durch negative Erwartungen, Selbstverurteilung und die pauschale
Unterstellung, dass auf dem Arbeitsmarkt nur Leute mit "makellosem
Werdegang" eine Chance haben.
Rumheulen
bringt Ihnen auch keinen Job! Der Titel dieses
Artikels ist absichtlich sehr provozierend formuliert. Denn
sehen wir den Tatsachen ins Auge: Wer sich von einer Situation
beherrschen lässt, ist nicht mehr handlungsfähig.
Noch schlimmer: Man steigert sich selbst in etwas hinein
- und das führt wiederum dazu, dass man sich selbst
behindert.
Wenn
der Schmerz tief sitzt ... Manchmal ist in der
aktuellen oder früheren Stelle etwas vorgefallen, das
einen sehr verunsichert oder verletzt hat. Tief sitzender
Schmerz oder Enttäuschungen trägt man oft lange
mit sich herum, und sie zeigen sich beim kleinsten Anlass
sehr deutlich. Das kann im Bewerbungsgespräch problematisch
werden.
Bewerber:
Bittsteller-Haltung Natürlich
ist es verständlich, dass man sich als Bewerber nicht
gerade bestens fühlt: Für eine freie Stelle sind
in der Regel zahlreiche andere Kandidaten mit im Rennen.
Und so fühlt man sich eher in einer unguten Position.
Problematisch
wird es dann, wenn sich ein Bittsteller-Verhalten einstellt.
Frustfaktor
Bewerbung Eine Absage nach der anderen, die Arbeitsmarktlage,
persönliche Unsicherheiten oder Hindernisse im Lebenslauf
... da kann's einem schon vergehen. Und: Die Energie ist
weg, der Frust dafür umso größer.
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