Gelassener
mit den täglichen Ärgernissen umgehen
Beim
Thema Druck und Stress denken wohl die meisten in erster
Linie an zu viel Arbeit, Hektik und Zeitnot. Keine Frage:
All das sind offensichtliche und häufige Stressoren
und es ist wichtig, diesen effektiv entgegenzuwirken.
Doch
Stress ist ein komplexes und vielschichtiges Phänomen
und etwas, was meiner Erfahrung nach häufig unterschätzt
oder überhaupt nicht in Betracht gezogen wird, ist
das verhängnisvolle Potenzial der vielen kleineren
und größeren Ärgernisse des ganz normalen
Alltags. In den letzten Jahren hat sich die Wissenschaft
verstärkt für sie interessiert und es hat sich
herausgestellt, dass sie eine wesentliche Rolle bei der
Stressbelastung spielen: Wenn sie sich nämlich summieren,
können sie ganz schön an die Substanz gehen
und sind auf Dauer äußerst schädlich für
Psyche und Körper. Es lohnt sich also, einen Weg
zu finden, um sich durch die alltäglichen Ärgerquellen
nicht zu sehr aus der Reserve locken zu lassen.
Bestimmt
kennen Sie folgende zentrale Erkenntnis der Stressforschung:
Es sind keineswegs die äußeren Ereignisse an
sich, welche Ärger auslösen. Ob und wie sehr
man sich ärgert, hängt ganz wesentlich von der
eigenen inneren Einstellung ab. Das erklärt, warum
ein und dasselbe Ereignis den einen auf die Palme bringt
und dem anderen überhaupt nichts anhaben kann.
Wollen Sie sich ärgern?
Ich
finde es sehr hilfreich (nicht unbedingt leicht, aber
wirklich hilfreich), mich immer wieder daran zu erinnern,
dass mich tatsächlich nichts und niemand ärgern
kann, wenn ich das nicht möchte. Nicht um negative
Erlebnisse schön zu reden oder um mir selbst den
Schwarzen Peter zuzuschieben, sondern um mich zu stärken,
Schritt für Schritt unabhängiger und freier
zu werden und persönlich weiterzukommen.
Es
lohnt sich sehr, diese Grundeinstellung bewusst zu kultivieren.
Meiner Erfahrung nach reicht das allerdings nicht aus,
um im richtigen Leben ausreichend gegen die Ärgerfalle
gewappnet zu sein. Ich halte eine weitere und gezielte
mentale Arbeit für erforderlich, sprich, sich mit
den ganz persönlichen Ärger-Auslösern zu
beschäftigen. Ich finde es sehr hilfreich, schwarz
auf weiß festzuhalten, was man selbst als Ärgernis
empfindet und erlebt. Am besten listen Sie mal alles auf,
worüber Sie sich im Alltag so ärgern, und gehen
dann die einzelnen Punkte intensiv durch.
Fragen
Sie sich jeweils ...
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Dieses
Pocketbüchlein ist eine Schatzkiste, wenn Sie das
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geht zwar auf die üblichen Grundlagen wie Körpersprache,
Stimme etc. kurz ein, seine Stärke sind allerdings
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die Sie im Freundeskreis oder im Rahmen eines Seminars
mit Videokamera durchführen können, und solche,
mit denen Sie sich Inhalte erarbeiten und ein gutes Referat
vorbereiten können.
Wenn
Sie schon versierter sind und wirklich intensiv an Ihren
rhetorischen Fähigkeiten arbeiten möchten oder
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dann ist dieses Büchlein eine gute Wahl.
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guten Start in die neue Woche
wünschen Ihnen
Gitte Härter und Christine Öttl