Nutzen
Sie Besprechungen als Lernfeld
Auf
der Rangliste der "Zeitdiebe" stehen Besprechungen
bei sehr vielen Menschen ganz weit oben. Und wenn man
viel Zeit in Meetings verbringt, ist es auf jeden Fall
wichtig, diese Tatsache zu analysieren und sich klar zu
machen, welche sinnvoll und relevant sind und welche weniger
- um sich zu entlasten und das eigene Zeitmanagement zu
verbessern.
Aber
es kann sein, dass Sie Ihre Präsenz bei Besprechungen
nur ein bisschen oder überhaupt nicht reduzieren
können, aus welchen Gründen auch immer. Gerade
für Menschen, die pragmatisch, effektiv und ergebniskonzentriert
sind, ist das nicht leicht, weil sie das Ganze als Zeitverschwendung
empfinden und einen starken inneren Drang verspüren,
anzupacken und ihre Arbeit zu erledigen, anstatt "herumzusitzen".
Ich kann das gut nachvollziehen und weiß, wie schnell
es passieren kann, dass man passiv wird, resigniert und
alles einfach über sich ergehen lässt oder innerlich
in Widerstand geht, sich ärgert und alles total daneben
findet. Doch damit macht man die Sache nur noch schlimmer
und verschwendet tatsächlich seine Zeit und Energie.
Das
beste Gegenmittel, das ich kenne und aus eigener positiver
Erfahrung empfehlen möchte, ist wieder mal ein radikaler
Perspektivenwechsel: Sehen Sie die Besprechungen, die
sich einfach nicht verhindern lassen, weniger als lästige,
überflüssige und zeitraubende Veranstaltungen
an, sondern lieber als Gelegenheiten für Sie, um
dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln.
Man
kann immer von anderen lernen oder verschiedene persönliche
wie soziale Kompetenzen trainieren und ausbauen.
Hier
nur ein paar Beispiele:
-
üben, ein immer besserer, aufmerksamerer und wirklich
zugewandter Zuhörer zu werden
-
beobachten und sich klar machen, was genau eine gute und
mitreißende Präsentation oder Rede ausmacht
- um sich inspirieren zu lassen und Elemente, die zur
eigenen Persönlichkeit passen, zu übernehmen
Noch
mehr Impulse, wie Sie Besprechungen für sich nutzen
können - und
damit auch Ihre Außenwirkung verbessern.
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Buchtipp:
Schon wieder ich!
Über die Opferrolle und wie
wir uns davon befreien
Da
uns seit letztem Mal kein empfehlenswertes Buch in die
Hände gefallen ist, richten wir diesmal das Spotlight
auf eine vorhandene Buchbesprechung: "Schon wieder
ich!" ist nicht nur interessant für Menschen,
die ständig am Hadern sind und gerne die Schuld anderen
oder den Umständen' geben - sondern es ist
für jeden ein erhellender Ratgeber: Denn im Alltag
nehmen wir oft gar nicht wahr, wann wir uns spontan ärgern
und denken der andere ist schuld, hat einen verletzt,
ist unfähig etc.
ganze
Rezension lesen
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2009
ist das Jahr der Nachauflagen:
Mehr
Disziplin, bitte! ist jetzt in der 2. Auflage.
Selbst-Marketing ist in die 3. Auflage gegangen.
Das Kundenakquise ist mittlerweile in der 5. Auflage (schon
über 30.000 Exemplare)
und das Schriftliche Bewerbung geht im Herbst in die 6.
Auflage.
Übrigens:
Im September erscheint ein Handbuch für Trainer:
Mit Persönlichkeit punkten - zeigen Sie Profil
Details
zu unseren Büchern
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Einen
guten Start in die neue Woche
wuenschen Ihnen
Gitte Haerter und Christine Oettl