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Übersicht
aller Bücher in dieser Rubrik:
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Die
Glücksformel Details |
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Lieben
was ist Details |
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Was
mich stark macht Details |
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Alte
Wunden heilen Details |
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Ärger
- Befreiung von destruktiven Emotionen Details |
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Eine
Minute für mich Details |
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Focusing
Details
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Training
der Gefühle Details |
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Schon
wieder ich! (Opferrolle) Details |
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Wenn
Schuldgefühle zur Qual werden Details |
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Zart
besaitet Details |
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Gelassenheit
lernen Details |
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Das
Buch für Schüchterne Details |
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The
Luck Factor
Details |
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Wenn
das Leben zur Last wird (Depressionen) Details |
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Mein
schwarzer Hund (Depressionen) Details |
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Die
Glücksformel
oder Wie die guten Gefühle entstehen
(Stefan Klein) |
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Auf
den ersten Blick hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem
Titel: "Glücksformel" wirkte auf mich wie
einer dieser Ratgeber à la "Mach 1, 2 und 3
und schon kannst auch Du glücklich sein". Diese
Interpretation zerstreute sich auf den zweiten Blick jedoch
schnell. Es handelt sich überhaupt nicht um einen Ratgeber
im üblichen Sinne.
Stefan Klein berichtet auf interessante Weise aus der Hirnforschung:
Was weiß man von Glück? Wie funktioniert das
Gehirn? Aber er leitet auch auf hilfreiche Weise immer wieder
ab: Wie kann man diese Ergebnisse für sich selbst nutzen?
Wie kann ich mir die Funktionsweise meines Gehirns zu Nutze
machen, um mich beispielsweise nicht in ein trübes
Gedankenloch fallen zu lassen, oder auch, wenn ich mir neue
Gewohnheiten aneigenen möchte.
Ein
Beispiel dazu: Wenn man wütend und ärgerlich ist,
denken viele Menschen, es sei hilfreich, diesen Gefühlen
nachzugeben und beispielsweise die Wut rauszulassen und
sie dadurch wie durch ein Ventil loszuwerden. Die Hirnforschung
hat jedoch nachgewiesen, dass das so nicht funktioniert,
sondern dass man den eigenen Stress und die negativen Gefühle
dadurch nur noch verstärkt und intensiviert.
Inhalt:
Einführung, Teil 1 - Was Glück ist (1. Das Geheimnis
des Lächelns, 2. Die guten Gefühle als Kompass,
3. Das Glückssystem, 4. Das formbare Gehirn), Teil
2 - Die Leidenschaften (5. Ursprung im Tierreich, 6. Begehren,
7. Genuss, 8. Die Nachtseite der Lust, 9. Die Liebe, 10.
Freundschaft, 11. Gebrauchsanweisung für die Leidenschaften),
Teil 3 - Die Strategien aus dem Bewusstsein (12. Sieg über
die Schatten, 13. Die Macht der Perspektive, 14. Momente
der Verzückung), Teil 4 - Eine glückliche Gesellschaft
(15. Das magische Dreieck) - Epilog: Sechs Milliarden Wege
zum Glück
Fazit:
Ein sehr informatives Buch für alle, die sich dafür
interessieren, was im Gehirn so vorgeht, was und in welcher
Form geforscht wird und was das für Zufriedenheit und
Glücksgefühle bedeutet. Übrigens auch ein
sehr schönes Geschenk.
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Lieben
was ist
Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können
(Byron Katie)
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The
Work ist ein System der Selbsterkenntnis, das Byron Katie
nach einem Erleuchtungserlebnis ausgearbeitet hat, dank dem
sie "zur Wirklichkeit erwacht war", wie sie selbst
schreibt. Byron Katie führt seit Jahren Workshops in
vielen Ländern durch, in denen sie andere durch den Prozess
begleitet: Dieses Buch hat sie geschrieben, damit man die
Methode lernen und alleine anwenden kann. Es handelt sich
um eine präzise und sehr gut kommentierte Anleitung,
wie man den eigenen Gedanken auf die Schliche kommen kann,
mit denen man sich das Leben schwer macht.
Die
Grundaussage Byron Katies lautet, dass unsere Gedanken die
Quelle allen Leidens sind, und zwar dann, wenn sie im Widerspruch
zur Wirklichkeit stehen, wenn wir innerlich in Widerstand
gehen und gegen die Realität ankämpfen. Die Methode
ist einfach: Zuerst schreibt man all das Negative auf, das
einem zu einer Person/Sache/Situation einfällt (dazu
gibt es 6 Fragen, die genau erläutert werden und die
es auch als Arbeitsblatt gibt). Anschließend wird
Aussage für Aussage überprüft, und zwar anhand
von vier detailliert erklärten Fragen (bzw. ein paar
weiteren bei Bedarf) sowie der so genannten Umkehrung ganz
am Schluss. So kann man sich selbst besser kennen lernen
und herausfinden, welche unrealistischen Vorstellungen dem
eigenen Stress und Leid zugrunde liegen. Es geht nicht darum,
diese Gedanken aktiv zu verändern, sondern in sich
hineinzuspüren und auf einer tieferen Ebene zu erkennen
und intensiv zu erleben, wie man sich selbst damit schadet
- dann lösen sie sich von alleine auf.
In vierzehn
Kapiteln stellt Byron Katie ihr System der Selbsterkenntnis
vor: in einer gelungenen Mischung aus Theorie, persönlichen
Erfahrungen und Ausschnitten aus Dialogen, in denen die
Autorin andere durch den Prozess geführt hat. Auf eine
Einführung und Anregungen, wie man am meisten vom Buch
profitieren kann, folgen: 1. Einige grundlegende Prinzipien
- 2. Die große Auflösung - 3. Die Dialoge - 4.
The Work für Partnerschafts- und Familienprobleme -
5. Die Überprüfung wird intensiviert - 6. The
Work für berufliche und finanzielle Probleme - 7. The
Work für das Selbstbild - 8. The Work mit Kindern -
9. The Work für unterschwellige Überzeugungen
- 10. The Work für jeden Gedanken und jede Situation
- 11. The Work für den Körper und Suchtprobleme
- 12. Freundschaft schließen mit dem Schlimmsten,
was passieren kann - 13. Fragen und Antworten - 14. The
Work in Ihrem Leben.
Ich
empfehle dieses Buch allen, die echten inneren Frieden suchen
und aktiv etwas dafür tun wollen - die sich von auf
den ersten Blick radikal erscheinenden Ansichten nicht abschrecken
lassen und offen sind für Spirituelles. Byron Katies
Buch hat mir viele Aha-Erlebnisse und spontanen Erkenntnisse
gebracht hat, allein durch das Lesen und das genaue Verfolgen
der Dialoge. Um wirkliche, tiefere und langfristige positive
Veränderungen in sich selbst zu erleben, ist es allerdings
wichtig, schriftlich zu arbeiten und The Work in eigener
Sache zu machen.
Was mir sehr gut gefällt: Es geht keinesfalls darum,
passiv zu werden und alles einfach hinzunehmen. Sondern
darum, erstmal das zu akzeptieren, was nun mal Realität
ist - ohne inneren Widerstand und energieraubende innere
oder auch äußere Kämpfe. Um so den Energielevel
hoch zu halten und einen klaren Geist zu bekommen - und
auf dieser Basis zu beschließen, was man sinnvollerweise
tun kann und will.
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Was
mich stark macht
Mehr
Lebensqualität durch Mind-Management
(John Selby) |
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Erklärtes
Ziel dieses interessanten und spannend geschriebenen Selbsthilfebuches
ist es, aufzuzeigen, was "wir mitten im Alltag selbst
... dafür tun (können), uns von dem Gefühl
zu befreien, hilflose Opfer unserer eigenen negativen Stimmungen
und Gedankenströme zu sein." Es geht darum, immer
wieder den "Denkmodus" und das Kreisen um unangenehme
Gedanken, Ängste und Stress aktiv und bewusst zu verlassen
und in den "Erlebensmodus" umzuschalten - sprich
durch gezieltes Steuern der eigenen Aufmerksamkeit das innere
Erleben zu verändern und so auch das äußere
Leben zu verbessern.
Das
Buch ist in die beiden Teile "Der befreite Geist -
Grundlagen des Mind-Managements" und "Das befreite
Leben - Mind-Management im Alltag" gegliedert. Der
Autor, ein vielseitig interessierter und erfahrener Berater
und Trainer, schildert sehr gut, wie man besser und leichter
durchs Leben gehen kann, indem man: die eigenen Gedanken
beruhigt und innere Klarheit gewinnt - sich auf die Gegenwart
konzentriert (anstatt ständig an Vergangenheit oder
Zukunft zu denken und sich durch Sorgen und Ängste
vom eigentlichen Leben abzuhalten) - Herz und Verstand miteinander
in Einklang bringt.
Die
Lektüre dieses Ratgebers war für mich eine echte
Bereicherung. Neben interessanten Informationen über
wissenschaftliche Studien und Erkenntnisse in Psychologie
und Neurologie (z. B. welche körperlichen Auswirkungen
von Meditation bisher nachgewiesen werden konnten) und Erklärungen
verschiedener psychologischer Prozesse (z. B. Zusammenhang
zwischen Denken und Fühlen) gibt es viele praktische
Anregungen und Übungen, um sich von quälenden
Gedanken zu befreien und sich auf den aktuellen Moment zu
konzentrieren (z. B. Konzentration auf den eigenen Körper,
mentale Techniken aus der Kognitiven Therapie usw.). Der
Autor führt Fallbeispiele aus der eigenen Praxis an
und auch eigene Erfahrungen, wodurch das Buch sehr lebendig
und persönlich wirkt.
Ich
empfehle das Buch allen, die sich für ganzheitliche
Ansätze und Spirituelles interessieren - und für
Themen wie "Liebe" und "Höhere Weisheit"
offen sind.
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Alte
Wunden heilen
Warum bestimmte Probleme ständig wiederkehren und wie
man sie in den Griff bekommt
(G. Stöger/W. Reiter) |
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Das
Buch geht davon aus, dass es sieben "schlimme Lektionen
fürs Leben" gibt, die wir als Kind gelernt haben:
1. "Ich bin hilflos" in den Varianten "Mir
hilft keiner" und "Ich kann ja doch nichts daran
ändern.", 2. "Ich werde verlassen. Keiner
ist für mich da!", 3. "Das überlebe
ich nicht!" Existenzangst, 4. "Meine Bedürfnisse
sind nicht wichtig", 5. "Ich bin nicht wichtig",
6. "Ich kann keinem vertrauen. Auf nix ist Verlass"
und 7. "... weil ich nicht gut genug bin".
Auf
dieser Basis greift das Buch Situationen, Entwicklungen
im Leben und die damit verbundenen Gefühle und Verhalten
auf. Aufgrund dieser verinnerlichten Glaubenssätze,
so die Autoren, geraten wir immer wieder in ähnliche
Situationen (z. B. immer wieder vom Partner verlassen werden,
schon wieder ein cholerischer Chef, ständige Selbstzweifel).
Erst wenn wir selbst diese Überzeugungen analysieren
und "bereinigen" bzw. durch positive ersetzen,
gelingt es uns, die Probleme ein für allemal zu erledigen
und aktiv unser Leben zu gestalten - und uns letztlich gut
zu fühlen.
Mir
gefällt das Buch, weil es in "ganz normaler Sprache"
geschrieben ist: Man liest es gern, ist neugierig auf das,
was kommt - und findet sich in vielem wieder. Was mir auch
sehr gut gefällt, ist die positive Art, wie die Autoren
ans Leben herangehen und den Leser ermutigen, die Zügel
(wieder) in die Hand zu nehmen.
Dabei helfen auch viele praktische Tipps und Übungen.
Was
mir persönlich nicht so gut gefallen hat - und mich
mittendrin fast dazu bewogen hat, das Buch wegzulegen -
ist, dass sich ein relativ langer Mittelteil damit beschäftigt,
den Eltern den "Schwarzen Peter" zuzuschieben.
Vielleicht ist das so nicht gemeint, doch kam es bei mir
so an. Zwar kommt später im Buch auch die wichtige
Empfehlung, sich auch darauf zu besinnen, was neben negativen
Erinnerungen "sonst noch da war" in der Kindheit
und der Beziehung mit den Eltern, doch ist das für
meine Begriffe etwas zu wenig. Ich persönlich hätte
mir gewünscht, dass noch ausgewogener darauf hingewiesen
wird, dass wir aus der Summe vieler Erfahrungen im Leben
lernen und geprägt werden. Und dass jede Erfahrung
uns etwas gibt.
Dennoch:
Wer sich immer wieder in ähnlichen Situationen befindet,
wer erkennen möchte, was Sache ist, und aktiv was dafür
tun möchte, aus dem Teufelskreis rauszukommen, hat
mit diesem Buch einen hilfreichen Ratgeber zur Hand.
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Ärger
Befreiung aus dem Teufelskreis destruktiver Emotionen
(Thich Nhat Hanh) |
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Ein
sehr hilfreicher Leitfaden für Menschen, die nach tiefer
innerer Freiheit streben und sich selbstverantwortlich,
aktiv und mit viel Fingerspitzengefühl um die eigenen
unangenehmen Gefühle wie Ärger und Wut kümmern
wollen. Der Autor ist einer der bedeutendsten und bekanntesten
buddhistischen Lehrer und Zen-Meister: Deshalb stehen Werte
wie Mitgefühl, Achtsamkeit, Liebe, Frieden und Harmonie
im Mittelpunkt.
Die
zentrale Botschaft des Buches lautet, dass weder Unterdrückung
und Verdrängung von Wut und Ärger noch das oft
propagierte Abreagieren und Herauslassen dieser Gefühle
der beste Weg sind. Um die Sache an der Wurzel zu packen
und langfristig besser mit Ärger und Wut umgehen zu
können, gilt es, in sich selbst Frieden zu schaffen.
Der Weg sieht so aus: in Kontakt mit diesen Gefühlen
kommen, sie akzeptieren und dann durch Achtsamkeit integrieren
und in Verständnis und Mitgefühl umwandeln. In
zehn Kapiteln schildert Thich Nhat Hanh in gut verständlicher
und einfühlsamer Sprache sowie anhand von Beispielen,
wie das in der Praxis aussehen, was man konkret machen kann
und worauf es ankommt.
Ein Anhang mit hilfreichen und praktischen Anregungen (z.
B. Texte für Meditationen und Anleitungen zur Tiefentspannung)
rundet das Buch ab.
Ich
empfehle dieses Buch allen, die sich persönlich weiterentwickeln
möchten, langfristig und intensiv an sich arbeiten
wollen und an einem spirituellen Weg interessiert sind.
Und die sich mit dem Gedanken anfreunden können, dass
hinter Ärger und Wut immer Angst, Schmerz, Frustration
und die Unfähigkeit stecken, mit den eigenen Emotionen
gut umzugehen - nicht nur bei sich selbst, sondern auch
bei anderen.
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Eine
Minute für mich
(Spencer Johnson) |
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Natürlich
sagt der Titel nicht die ganze Wahrheit: Denn sich eine
Minute Zeit für sich selbst zu nehmen - und das nicht
nur einmal täglich, sondern möglichst häufig
über den Tag verteilt - ist nur der Anfang. Es geht
darum, was man alles tun bzw. loslassen kann, damit es einem
selbst besser geht und man positive Wirkungen auf das eigene
Umfeld ausüben kann.
Das
Buch ist in Form einer Geschichte erzählt: Es geht
um einen Mann, der nach innerer Harmonie, Frieden und Lebensglück
sucht, von seinem weisen Onkel unterwiesen wird und Schritt
für Schritt dessen Lebensphilosophie und -praxis lernt.
Im Zentrum steht das Thema Fürsorge: zuerst und in
erster Linie für sich selbst, dann für die anderen
und somit für die ganze Welt. Gut für sich selbst
zu sorgen, in Einklang und Frieden mit sich selbst zu sein
und diese Lebensweise nach außen zu tragen, ist der
Beitrag, den jeder von uns zum Gesamten leisten kann.
Mir
gefällt sehr gut, wie einfach und gut verständlich
der Weg von Innnen nach Außen, vom Ich zum Du und
Wir beschrieben ist - und wie ganz klar wird, dass es sehr
wohl auf den einzelnen Menschen ankommt. Das Buch ist wunderbar
geeignet für alle, die sich gerne von Geschichten belehren
lassen.
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Focusing
Selbsthilfe bei der Lösung persönlicher Probleme
(Eugene T. Gendlin) |
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Focusing
ist eine Methode, den eigenen Körper zu "befragen"
- um das Körperwissen zu nutzen und über das rein
rationale Denken und Analysieren hinauszugelangen, das einen
häufig nicht weiterbringt. Dieses Buch des Philosophen
und Psychotherapeuten Eugene Gendlin (Begründer von
Focusing) gilt als Standardwerk und ist auch für Laien
wunderbar zu lesen.
In vier
Kapiteln beschreibt E. Gendlin sehr gut verständlich,
anhand vieler Beispiele aus seiner Praxis und mit spürbarem
persönlichen Interesse am Leser, was Focusing ist,
was man damit erreichen kann und wie man dabei am besten
vorgeht.
Das
erste Kapitel heißt "Die Weisheit des Körpers
erschließen" und schildert kurz, wie Gendlin
gemeinsam mit Kollegen eine ganz bestimmte Art von innerem,
körperlichem Erleben bei erfolgreichen Therapiepatienten
entdeckte und daraus eine nachvollziehbare und lernbare
Methode entwickelte. In Kapitel zwei ("Focusing")
finden sich ganz konkrete Anleitungen, wie man selbst Focusing
erlernen kann, worauf es zu achten gilt, welche Schwierigkeiten
auftreten können und was man dann machen kann. Aus
methodisch-didaktischen Gründen werden sechs verschiedene
Schritte beschrieben, damit man dieses "in den Körper
hineinfühlen" systematisch lernen und üben
kann. Kapitel drei "Menschen helfen einander"
beschreibt, wie man andere in ihrem Focusingprozess unterstützen
kann und worauf es ankommt. Im vierten und letzten Kapitel
("Focusing und Gesellschaft") wird kurz beschrieben,
wie Focusing die zwischenmenschlichen Beziehungen verändern
und wo es überall eingesetzt werden kann. Und man erfährt,
wie Focusing in den so genannten "Changes"-Gruppen
praktiziert wird.
Ein
hilfreicher Anhang, in dem sich neben philosophischen Gedanken
und den sechs Focusing-Schritten in Kurzform auch Adressen
für Kurse und Ausbildungen finden, runden das Buch
ab.
Ich
empfehle dieses Buch allen, die an körperorientierten
Ansätzen und Selbsthilfe-Methoden interessiert sind,
sich gerne mit sich selbst beschäftigen und sich Problemen
mal auf eine andere Art nähern möchten.
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Training
der Gefühle
Wie Sie sich hartnäckig weigern, unglücklich zu
sein
(Albert Ellis) |
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Dieses
äußerst empfehlenswerte Selbsthilfebuch wurde
von dem amerikanischen Psychotherapeuten Albert Ellis verfasst,
dem Begründer der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie
(REVT) - einer ganzheitlichen und handlungsorientierten
Therapierichtung, die sowohl die Ebene des Denkens und der
Gefühle als auch die des Verhaltens einbezieht und
deren Verflochtenheit betont.
Das
Buch enthält eine Fülle von Selbstmanagementtechniken
und praktischen Übungen, um Schritt für Schritt
eine hilfreichere Lebensphilosophie zu entwickeln und auf
dieser Grundlage besser mit all den Schwierigkeiten und
Hindernissen im Leben klarzukommen.
Dieser
Psychotherapieansatz basiert auf der durch Forschungen abgesicherten
Theorie, dass emotionale Schwierigkeiten in erster Linie
mit unrealistischen und kontraproduktiven Einstellungen
und Erwartungen zu tun haben. Grundlage, um sich selbst
helfen und weiterentwickeln zu können, ist, sich die
eigenen Denkgewohnheiten bewusst zu machen und sie dann
mit realistischen, logischen und pragmatischen Disputen
anzufechten - um sie allmählich aufgeben und durch
hilfreichere ersetzen zu können.
Der
Leser wird in 19 aufeinander aufbauenden Kapiteln auf sehr
anregende, lockere und gleichzeitig eindringliche Art angeleitet,
um sich in Eigenregie von ungesunden Denkmustern zu befreien,
besser mit den eigenen Gefühlen umzugehen und sinnvollere
Verhaltensweisen an den Tag zu legen. Viele konkrete Beispiele
aus der mehrere Jahrzehnte umfassenden Praxiserfahrung des
Autors runden das Buch ab und machen es noch lebendiger.
Ich
empfehle dieses Buch allen, die psychisch-emotionale Belastungen
und Probleme abbauen, leichter mit den Schwierigkeiten des
Lebens zurechtkommen und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen
verbessern möchten.
Voraussetzung,
um wirklich von dem Buch profitieren zu können, ist,
intensiv über sich nachzudenken, ehrlich mit sich selbst
zu sein, die Übungen auch tatsächlich zu machen
und selbstdiszipliniert, ausdauernd und hartnäckig
an den eigenen Themen zu arbeiten.
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Schon
wieder ich!
Über die Opferrolle und wie wir uns davon befreien
(Jaya Herbst) |
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Aufmerksam
wurde ich zunächst durch das bezeichnende Titelbild:
ein schwarzes Schaf, etwas entfernt steht eine Gruppe tuschelnder
weißer Schafe. Ich gestehe, dass ich zunächst
dachte, das Buch gehe auf die typische "allgemeine
Opferrolle" ein, also Menschen, die ständig am
Hadern sind und die Schuld dem Umfeld, den Umständen
etc. geben.
Was ich natürlich völlig übersehen habe -
und im eigenen Alltag oft nicht wahrnehme - sind die vielen
kleinen Situationen im Alltag, bei denen man sich ärgert
und denkt, der andere ist "schuld" oder "der
andere" hat einen verletzt.
Das
Buch ist in zwei Teile gegliedert: "Die Entstehung
und Wirkung von Opfergefühlen" und "Schritte
der Transformation". Im ersten Teil geht es schwerpunktmäßig
um die Entstehung von Opfergefühlen und deren Wirkung.
Im zweiten Teil werden ganz konkrete Erklärungen und
Tipps gegeben, wie man die eigenen Themen erkennt und sich
konstruktiv an der Nase packt.
"Schon
wieder ich!" liest sich gut und ist praxisnah geschrieben.
Die Autorin bringt zahlreiche ausführliche Beispiele
aus ihrer Therapeutenpraxis - und verdeutlicht so immer
die "Theorie".
Hin und wieder, besonders in den einleitenden Kapiteln,
war es für meinen Geschmack etwas theoretisch und spirituell.
Gerne
empfehle ich dieses Buch allen, die sich tatsächlich
mit dem "Warum immer ich?" rumschlagen - aber
auch jenen, die sich generell mal auf Opfer-Verhalten im
ganz normalen Alltag "abchecken" möchten.
Dabei liegt der Fokus auf positiven Aspekten, dem Eigen-Anteil
und dem Gewinn, den man aus allen Situationen für sich
rausholen kann. Doch keine Angst: Von oberflächlichem
rosaroten-Brille-Gerede ist keine Spur: Die Autorin beschreibt
und erklärt alle Aspekte - auch die teilweise unpopulär
anmutenden Schlüsse - realistisch, nachvollziehbar
und bodenständig.
Besonders
hilfreich sind die Übungsfragen in jedem Kapitel: Diese
helfen dem Leser, seine eigenen Gedanken, Einstellungen
und Verhalten zu durchdenken und so mehr Klarheit zu erhalten.
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Wenn
Schuldgefühle zur Qual werden
Wie Sie Schuldgefühle überwinden und sich selbst
verzeihen lernen
(Doris Wolf) |
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Dieses
Buch wurde mir von einer Workshop-Teilnehmerin empfohlen.
Da ich von der Autorin bereits andere Bücher kenne
und davon begeistert war, war ich gespannt, wie sie das
Thema "Schuldgefühle" vermittelt und welche
praktischen Tipps enthalten sind.
Das
Buch ist aufgeteilt in drei Teile:
Teil 1 = Ursachen und Zusammenhänge (Kap 1: Die Wurzeln
der Schuldgefühle, Kap 2: Vor- und Nachteile von Schuldgefühlen,
Kap 3: Innere Blockaden, die den Abbau von Schuldgefühlen
behindern, Kap 4: Grundsätzliche Denkfehler, die wir
begehen, wenn wir uns Schuldgefühle machen, Kap 5:
Welche Menschen sind besonders empfänglich für
Schuldgefühle, Kap 6: Warum Menschen immer wieder Fehler
machen), Teil 2 = Konkrete Strategien (Kap 7: Strategien
zur Überwindung Ihrer Schuldgefühle), Teil 3 =
Typische Situationen, in denen Schuldgefühle auftauchen
(Kap 8: Schuldgefühle und Kindererziehung, Kap 9: Schuldgefühle
und vertraute Menschen, Kap 10: Schuldgefühle wegen
bestimmter Gedanken und Gefühle, Kap 11: Schuldgefühle
und Sexualität, Kap 12: Schuldgefühle und eigenes
Verhalten, Kap 13: Schuldgefühle und der Tod eines
anderen, Kap 14: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse).
Eine
zentrale Aussage ist der Unterschied zwischen Schuld- und
Reuegefühlen. Während man sich Schuldgefühle
macht, wenn man das eigene Verhalten als falsch ansieht
und sich als schlechten Mensch verurteilt, bedeuten die
hilfreicheren Reuegefühle, dass man zwar das Verhalten
als falsch ansieht und es bedauert, sich selbst aber den
Fehler verzeiht. Bei Reuegefühlen behalten wir die
Verantwortung für unser Tun und suchen nach Wegen der
Korrektur, Wiedergutmachung und Vermeiden des Fehlers für
die Zukunft. So bleiben wir aktiv und behalten unsere Selbstachtung.
Dr.
Doris Wolf ist Psychotherapeutin mit eigener Praxis. Das
Buch enthält zahlreiche Beispiele, die die vermittelten
Werkzeuge und Vorgehensweisen näher erklären,
die dabei helfen, das eigene Verhalten konstruktiver zu
bewerten und entsprechend aktiv mit seinen Schuld- bzw.
Reuegefühlen umzugehen. Besonders gefällt mir,
dass die Autorin immer sehr praxisnah vorgeht - etwaige
Vorbehalte oder Widerspruch, der beim Lesen kommen mag,
aktiv aufgreift und verständnisvoll damit umgeht. Auf
diese Weise lässt man sich gerne auf alle Gedankengänge
ein - und kann anschließend dann entscheiden, was
man für sich herausgreifen möchte.
Ich
empfehle das Buch jedem. Schuldgefühle in der einen
oder anderen Form hat jeder einmal. Und auch wenn Sie zu
den Menschen gehören, die sich nicht alles "reinziehen"
und sich selbst quälen, ist es eine interessante und
hilfreiche Lektüre.
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Zart
besaitet
Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für
hochsensible Menschen
(Georg Parlow)
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Schätzungen
zufolge sind etwa 15 bis 20 % der Menschen deutlich empfindsamer
als die anderen, was mit ihrem äußerst "reaktionsfreudigen"
und deshalb schnell überstimulierten Nervensystem zu
tun hat.
Wer
zu den so genannten HSP (Highly sensitive persons) zählt,
ist einerseits mit einer Fülle typischer Stärken
und Vorteile gesegnet - und hat andererseits aufgrund der
besonderen Empfindsamkeit mit vielen Schwierigkeiten und
Begrenzungen zu kämpfen, ganz besonders in der modernen
Welt. Dieses Buch - der Autor ist selbst ein hochsensibler
Mensch, der nicht nur aus eigener Erfahrung spricht, sondern
sich auch intensiv und professionell mit Hochsensibilität
beschäftigt, ist ein äußerst interessanter,
vielseitiger und hilfreicher Ratgeber.
Das
vielschichtige Phänomen Hochsensibilität wird
unter verschiedensten Gesichtspunkten beleuchtet und auf
sehr gut verständliche, einfühlsame und spannende
Art beschrieben. Das erste Kapitel trägt den bezeichnenden
Titel "Freude und Last" und führt in das
Thema ein. Im zweiten Kapitel werden verschiedenste "Besonderheiten"
von hochsensiblen Menschen beschrieben - von den Eigenheiten
in der sinnlich/körperlichen Wahrnehmung über
die besonders intensive Verarbeitung von Eindrücken
bis hin zu typischen Tendenzen im Verhalten. Im dritten
Kapitel "Mehr Fakten und Vermutungen" erfährt
man, was die Wissenschaft bisher über die Hochsensibilität
herausgefunden hat und welche Theorien es gibt. Das vierte
Kapitel "Körperliche und seelische Gesundheit"
beleuchtet die wichtigsten physischen und psychischen Besonderheiten
von hochsensiblen Menschen. Im fünften, sechsten und
siebten Kapitel ("Selbstmanagement für hochempfindliche
Menschen" - "Zwischenmenschlichkeit" - "Das
weite Feld der Arbeit") geht es darum, wie Hochsensible
sich selbst helfen können, um besser mit sich und der
Welt klarzukommen. Im achten und letzten Kapitel, das mit
"Reichtum" überschrieben ist, sind die positiven
Seiten und Potenziale von Hochsensibilität zusammengefasst
und bekommt der Leser Tipps, was man tun kann bzw. muss,
damit sie sich auch entfalten können und erhalten bleiben.
Ich
möchte dieses Buch allen an's Herz legen, die sich
häufig eine dickere Haut wünschen und gerne belastbarer,
ausdauernder und tougher sein möchten. Denn es hilft
sehr dabei, sich selbst besser kennen und verstehen zu lernen
- und gibt sehr viele praktische und hilfreiche Anregungen,
wie man mit den eigenen Besonderheiten umgehen und die Schwächen
ausgleichen kann.
Besonders
gefällt mir, dass der Autor eine zutiefst menschliche
, konstruktive und auf Kooperation abzielende Haltung einnimmt:
Er animiert Hochsensible nicht nur dazu, bewusst, aktiv
und selbstverantwortlich mit sich selbst umzugehen. Sondern
er regt auch dazu an und gibt gute Tipps, um mit den deutlich
weniger Empfindsamen (und die sind nun mal in der absoluten
Überzahl) gut klarzukommen.
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Gelassenheit
lernen
(Elke Nürnberger) |
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Gelassenheit
ist etwas, das sich die meisten Menschen wünschen.
Jeder kennt das, dass einem der Gaul durchgeht oder dass
einen Dinge innerlich stark belasten.
In diesem
Pocketratgeber werden gute, praktische Ansätze gegeben,
wie man die Grundlagen für mehr Gelassenheit setzt.
Ich finde das Büchlein sehr praxisbezogen und als Einstieg
auf jeden Fall empfehlenswert. Klar kann bei einem so kleinen
Büchlein dieses komplexe Thema nicht in der Tiefe behandelt
werden.
Inhaltsverzeichnis:
1. Warum Sie mit Gelassenheit weiterkommen (Was ist Gelassenheit?,
Ursachen mangelnder Gelassenheit, Wie Sie von Gelassenheit
profitieren), 2. So arbeiten Sie an Ihrer Einstellung (Hemmschuhe
erkennen und überwinden, Wege aus der Perfektionismusfalle,
Sich selbst wichtig nehmen, Lösungsorientiert denken
und sprechen, Sich die eigenen Werte bewusst machen), 3.
So trainieren Sie gelassenes Verhalten (Sich für Gelassenheit
entscheiden, Die richtigen Prioritäten setzen, Verantwortung
übernehmen und abgeben, Konsequent handeln), 4. Techniken
für schwierige Situationen (Klar und respektvoll kommunizieren,
Verbale Angriffe kontern, Bei offener Aggression souverän
bleiben, Mit unbequemen Gesprächspartnern umgehen,
Wie Sie im Notfall die Lage retten)
Fazit:
Ein hilfreicher Einstieg für alle, die aktiver in Situationen
sein möchten und sich gleichzeitig auch unabhängig
davon machen wollen, was andere Personen oder Situationen
bislang so mit einem machen.
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Das
Buch für Schüchterne: Wege aus der Selbstblockade
(Borwin Bandelow)
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"Jeder fünfte Bundesbürger", so heißt
es auf der Rückseite des Buches, "leidet unter
Scheu und Zaghaftigkeit: Schüchternheit ist die unbegründete
oder übertriebene Angst vor Begegnungen mit anderen
Menschen. Schüchterne fühlen sich ständig
kritisch beäugt und negativ beurteilt wie die Teilnehmer
einer Casting-Show."
Vielleicht
kennen Sie den Autor, Herrn Bandelow, aus dem Fernsehen.
Ich habe ihn schon einige Male über das Thema Angst
sprechen hören oder eben auch zu Schüchternheit,
zum Beispiel sogar in einer Sendung bei MTV, in der Störungen
von Prominenten kommentiert wurden.
Herr
Bandelow bringt in seinem Buch eine schöne Mischung
aus wissenschaftlichen Informationen - er unterscheidet
gleich zu Anfang Schüchternheit, Introvertiertheit
und richtige soziale Phobien - Zitaten von Schüchternen,
die schnell rot werden, oder glauben, hässlich oder
dumm zu sein ... also ganz typische Situationen und Zweifel,
die man so mit sich herumträgt. Das Buch liest sich
sehr unterhaltsam, ich würde sagen, dass jeder die
eine oder andere Situation selbst erkennt oder sich in einigen
Schilderungen wiederfindet.
Inhalt:
Einleitung, 1. Das Problem, 2. Wie wird man schüchtern?,
3. Tipps zur Selbstheilung, 4. Wenn Schüchternheit
zur Krankheit wird, 5. Wege aus der Selbstblockade, 6. Schüchternheit
in der modernen Welt, Literatur.
Obwohl
die Bandbreite groß ist und sehr viele allgemeine
Tipps für Schüchterne gegeben werden, so nimmt
doch das Thema soziale Phobie, also richtiggehende Angst
einen nicht zu knappen Rahmen ein. Für alle, die beim
Lesen jetzt mal von sich sagen würden, dass sie hie
und da etwas schüchtern oder zu zurückhaltend
sind, birgt das Buch gute punktuelle Tipps, ich würde
es mir aber nur dann zulegen, wenn Sie wirklich umfassender
am Thema Schüchternheit interessiert sind.
Wenn
Sie eher große Probleme mit Schüchternheit haben,
sich überkritisch beurteilen oder ständig von
anderen irgendwie bewertet fühlen, ist dieses Buch
sicherlich genau richtig für Sie.
Das
Buch ist sehr interessant und macht auch großen Spaß
zu lesen. Ich habe einige Male laut losgelacht wegen überraschender
Studienergebnisse und der launigen Sprache, die dem Thema
auch die Schärfe nimmt, es aber trotzdem immer ernsthaft
und konstruktiv behandelt.
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The
Luck Factor: The Scientific Study of the Lucky Mind
(Richard Wiseman) |
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Hier
kommt wieder einmal ein englischsprachiges Buch als Lesetipp.
"The Luck Factor" wurde vor einigen Jahren auch
in Deutsch aufgelegt, ist aber rätselhafterweise
vergriffen. Ein Jammer! Es ist ein sehr lesenswertes Buch.
Richard
Wiseman ist ein englischer Professor, der seit über
zehn Jahren forscht, unter anderem rund um Glück. Wer
hält sich für glücklich, "neutral"
oder unglücklich? Was machen diese Leute eventuell
anders? Ist jemand, der immer Glück hat, "besser"
in manchen Dingen? Ist er aufmerksamer? Hat er mentale Kräfte?
Verhält er sich anders und lädt das Glück
sozusagen ein? - Und was ist mit unglücklichen Menschen,
die sich ständig verletzen, in ihrem Beruf scheitern
oder eine schlechte Beziehung nach der anderen haben? Machen
die etwas falsch? Verhalten sie sich anders und sind daher
prädestiniert für Pech und Misserfolge?
"The
Luck Factor" fasst die Forschung nicht nur zusammen,
sondern bietet einem als Leser auch andauernd die Möglichkeit,
sich selbst zu überprüfen und Fragebögen,
die der Autor in seinen Forschungen verwendet hat, selbst
auszufüllen und für sich auszuwerten. Das macht
das Lesen des Buches nicht nur spannend, sondern es ist
sehr erhellend. Es ist eines dieser Bücher, bei denen
man die Übungen gar nicht überblättern will,
sondern so interessiert am Ergebnis ist, dass man sie auf
jeden Fall gleich macht.
Inhalt:
Introduction - Your Luck Journal - Part One: Initial Research:
1. The Power of Luck - 2. Lucky and Unlucky Lives - Part
Two: The Four Principles of Luck: 3. Principle One: Maximise
Your Chance Opportunities - 4. Principle Two: Listen to
Your Lucky Hunches - 5. Principle Three: Expect Good Fortune
- 6. Principle Four: Turn Your Bad Luck into Good - Part
Three: 7. Luck School - 8. Learning to be Lucky - 9. Graduation
Day - 10. Beyond The Luck Factor - Appendices - Notes.
Das
Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben, es macht Spaß
beim Lesen und es ist natürlich hochinteressant zu
erfahren, wie es sich mit glücklichen und so gar nicht
vom Glück verfolgten Menschen verhält.
Es sind
zahlreiche Interviews enthalten, die echte Lebensläufe
und Glücksfaktoren beschreiben und damit das Buch noch
praktischer machten. Besonders interessant sind auch die
verschiedenen Versuchsaufbauten und oft verblüffenden
Ergebnisse!
Mir
hat das Lesen eine Menge Spaß gemacht, besonders weil
es wissenschaftlich aufgezogen ist und nicht wie viele andere
Glücksbücher auf oberflächlicher "Sei
positiv!"-Basis aufsetzt. Wenn Sie Englisch lesen:
unbedingt kaufen. Oder schauen, ob Sie eine deutsche Ausgabe
gebraucht ergattern können.
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Wenn
das Leben zur Last wird
Ein praktischer
Ratgeber zur Überwindung seelischer Tiefs und depressiver
Verstimmungen
(Rolf Merkle) |
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Dass
man mal ein Tief hat oder eine Phase, in der man sich nicht
gut fühlt und mit allem hadert, ist normal. Doch was
ist, wenn man aus dem Loch gar nicht mehr rauskommt, alles
Grau in Grau erscheint und das Leben gar keinen Sinn mehr
macht?
Der
Therapeut Rolf Merkle gibt mit diesem Buch einen mutmachenden
und praktischen Ratgeber an die Hand, mit dem man sich -
wenn man den Aufgaben und Übungen in dem Buch folgt
- selbst aus dem Loch herausarbeiten kann. Dabei geht der
Autor jedoch sehr sorgsam und realistisch vor und zeigt
durchaus auch Grenzen auf bzw. ermutigt dazu, sich in eine
Therapie zu begeben.
Wer
sich davor scheut oder gerne mal wissen möchte, was
da so in etwa vor sich geht, der hat einen zweiten Vorteil
von der Lektüre dieses Buches: Denn es ist wie eine
Therapie aufgebaut.
Die Kapitel: "Einleitung", "Wie sich Depressionen
äußern, Depressionen - die Folge ungenügender
Bewältigungsstrategien", "Positive Gedanken
für jeden Tag", "Unsere 1. Therapiestunde",
"Wie depressiv bin ich?", "Depressive Gedanken
führen zu depressiven Gefühlen", "Unsere
2. Therapiestunde", "Negatives Denken", "Unsere
3. Therapiestunde", "Selbstvorwürfe und was
Sie dagegen tun können", "Minderwertigkeitsgefühle
und was Sie dagegen tun können", "Die 4.
und alle weiteren Therapiesitzungen", "Schuldgefühle
und was Sie dagegen tun können", "Mangelndes
Selbstbewusstsein und was Sie dagegen tun können",
"Unlust, aktiv zu werden und was Sie dagegen tun können",
"Angstgefühle und was Sie dagegen tun können",
"Merk-, Konzentrations- und Entscheidungsprobleme und
was Sie dagegen tun können".
Besonders
wertvoll finde ich auch die ausführlichen Runduminformationen
zu Depressionen, wie sie entstehen, wie es mit Medikation
aussieht etc., denn diese können nicht nur Betroffenen
eine gute Hilfe für mehr Verstehen und Verständnis
für ihre eigene Gefühlslage sein, sondern auch
solchen, die mit depressiven Menschen zu tun haben.
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Mein
schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte
(Matthew Johnstone) |
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Das
Buch habe ich zufällig im Laden liegen sehen und es
hat mich sofort begeistert: Depression ist ein schwieriges
Thema - nicht nur für die Betroffenen, sondern auch
für Freunde und Angehörige. Manchmal ergibt sich
eine richtige Kluft, weil die Krankheit nicht immer so richtig
greifbar ist: Und dann fühlen sich Betroffene unverstanden
und Angehörige bleiben irgendwie außen vor, weil
es aus dem eigenen Gefühl heraus oft damit getan ist,
sich eben etwas zusammenzureißen.
Der
Autor von "Mein schwarzer Hund" war selbst depressiv
und hat hier ein eindringliches Bilder-Buch geschaffen:
Die Depression wird als schwarzer Hund dargestellt und bringt
die Gefühle und die Schwierigkeiten klar auf den Punkt.
Schon beim Durchblättern war ich ganz gepackt von den
Bildern, weil man einfach viel besser verstehen kann, wie
beschwerlich das Leben mit einer Depression im Alltag ist,
etwa, wenn man sich vorstellt, dass man sich unablässig
gegen die Gewalt eines ziehenden großen schwarzen
Hundes stemmen muss, wenn man rausgehen möchte ...
Es gibt
zahlreiche solche Bilder, die diese Situationen erhellen,
und gerade die comichafte Umsetzung erleichtert sicherlich
das Auseinandersetzen mit und die Kommunkation über
die Krankheit Depression. Ich empfehle das Buch Betroffenen
- vielleicht auch als Geschenk für Freunde und Angehörige,
damit diese auf "leichte" Art besser verstehen
können, was Depressionen mit einem machen.
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